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Magazin für die Wissenschaft des Judenthums · 1889-01-01 · 1 (1889) · p. Seite 165

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Journal
Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
Volume
16 (1889)
Issue
1 (1889)
Date
1889-01-01
Page
Seite 165 (sequence 169)
Language
German
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165 halten. Für die Beurteilung des Verhältnisses der Drucke zur Handschrift ist es wichtig, dass in der Leydener Handschrift beide Stellen richtig sind. XVI) Die Stelle ist in der Erzählung über das Verhältnis ß. Meirs zu Elischa ben Abuja הא קבריה דרבך אייקר Levy Wort, zu Talm. u. M. fasst diese Form als Ethpeel auf. Die Übersetzung des ותיקד עד שאול תחתית Deuteron. 32,22 durch ואיקדת im J. I, ואוקדת J. II lässt es als möglich erscheinen, dass auch das Afel von יקד in inchoativer Bedeutung heisst ״anfangen zu brennen“. XVII) Der Abfall von einem schliessenden ן im pl. m., wie er im B. T. häufig ist, kommt im j. Talm. weit seltener vor, ist meist an bestimmte, häufig vorkommende Worte gebunden, wie עברי ,אמרי; und selbst da vielleicht nicht ursprünglich, wie denn überhaupt Verstümmelungen von Worten durch den Abfall oder Verkürzung von Endungen nur selten vorkommt. Mir erscheint es auch bedenklich, in den Fällen, wo Participien äusserlich ganz dieselben Endungen zeigen, wie die entsprechenden Perfecta, also Fälle wie אגן אזלון Scheb. IV2 38d, מיטפלון sich beschäftigend; המתון מקילון Schek. VII 50b unt., eine falsche Analogiebildung nach dem perf. anzunehmen. Berücksichtigt man, dass es nur einer kurzen Verlängerung des Jod bedurfte, um einen des Sinnes unkundigen Schreiber glauben zu machen, er müsse hier ein Waw vor sich haben, so wird man die Möglichkeit, solche Formen als Schreibfehler zu erklären, nicht ohne weiteres von der Hand weisen dürfen. Bei den ל״ה freilich sind solche Formen (wie מורו) recht häufig, sodass man kaum an Schreibfehler denken könnte. XIX) Die Lesung מותון als 3. p. pl. perf., wie sie nicht selten vorkommt, z. B. Ter. VIII7 46a ist für verschrieben aus מיתון zu halten. Die im Texte stehende Form gestattet keine ausreichende Erklärung. Ebenso ist Ter. VIII 46a in der Erzählung über die Hirten, welche in Folge des Genusses von Milch, die durch Schlangen ver-

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