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Magazin für die Wissenschaft des Judenthums · 1889-01-01 · 1 (1889) · p. Seite 69

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
Volume
16 (1889)
Issue
1 (1889)
Date
1889-01-01
Page
Seite 69 (sequence 73)
Language
German
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69 מבושל אמרתי לך heissen müsste: במים אסרתי לך wird jeder Kundige sofort einsehen. Die Worte: נא ובשל מבושל אמרתי לך sind jedenfalls durch אשגרת לשון aus der darauffolgenden Baraita (ת״ר יכול אכל בזית חי), die übrigens durch den angeführten Midr. ebenfalls an Klarheit gewinnt, hereingekommen. Der Gegensatz, der zwischen dem Babli und unsrer Mechilta bezüglich des אסור אכילת חי besteht, bedarf jetzt auch keiner Ausgleichung mehr (vergl. Weiss und Malbim z. St.), nachdem es klar ist, dass er auf eine verschiedene Auslegung des Wortes נא zurückzuführen ist. Zur Deutung uuserer Mechilta wäre noch Einiges zu bemerken, wovon Befer, jedoch absehen will. 2) j. B. Kamma 6, 5 wird an die Mischna: השולח את הבעירה ואבלה עצים י * * חייב folgender Midrasch angeknüpft: מה קוצים מיוחדין שדרבן לידלק אף אין לי אלא דברים שדרבן לידלק ת״ל גדיש או מה גדיש מיוחד שחלוש מן ת״ל קמה או מה אילו ואילו מיוהדין שדרבן.הקרקע אף ת״ל אי השרה..לידלק אף אין לי אלא דבר שדרבו לידלק Der Widerspruch in Ansehung von גדיש liegt auf der Hand, auch ist es an sich ungerechtfertigt גדיש als דבר שאין דרכו לירלק anzusehen. Wir haben es eben mit einem corrumpirten Texte zu thun und sind in der glückliehen Lage, den richtigen und ursprünglichen Text im Midr. Hag. z. St. zu besitzen. Dort heisst es: או מה קוצים שגדלו מהמת עצמן יבול אין לי דבר שגדל מחמת עצמו ת״ל גדיש י או מה אלו מיוהדין שהן ראוין לדלוק יבול אין לי אלא דבר שראוי לדלוק מנין ספספה1) נירות ת״ל שרה". Es unterliegt wohl nach dem Angeführten keinem Zweifel עעים betitelten Noten des Rabb. Lob Jelin, die der neuen Wilnat’er Talmud-Ausgabe beigedruckt sind, wird bereits vorliegende Frage des Referenten aufgeworfen. B. Lob Jelin erklärt deshalb die Frage des Talmuds: ותנא דעצם ופו׳ anders als Raschi, wonach der Talmud im Rechte ist.) Hoffmann. *) Ueber Etymologie und Bedeutung dieses Wortes vergl. die lehrreiche Anmerkung des Verfassers S. 19.

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