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Magazin für die Wissenschaft des Judenthums · 1889-01-01 · 1 (1889) · p. Seite 42

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
Volume
16 (1889)
Issue
1 (1889)
Date
1889-01-01
Page
Seite 42 (sequence 46)
Language
German
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42 המלטות אינו מושלן אלא בחיות שגא׳ וארבע חיון רברבן וכשהוא מושל את המלטות איגו מושלן אלא בשועלים שג, אחוו לגו שועלים: שאל אנטונינוס את רבינו הקדוש מבקש אני לילך לאלכסגרריא שמא יעמוד מלך וינצחני אמר לו איני יורע מכל מקום כתוב לנו שאין ארץ מצרים יכולה להעמיד לא מלך ולא שר שנאמר מן הממלכות תהיה שפלה ולא תתנשא עור על הגוים והמעטתים ״ .לבלתי רדות בגויםDaraus ist zu ersehen, dass es kein verächtlicheres Eeich giebt, als das der Ägypter; und nur um der Ehre Israels willen es eine Zeit lang Macht erlangt hat. Während die Schrift die übrigen Eeiche mit Cedern vergleicht, vergleicht sie die Ägypter mit Stoppeln; (Jechesk. 31, 3: Amos 3, 9; 2. B. M. 15, 7); werden die andern Eeiche mit Silber und Gold verglichen (Daniel 2, 32), so wird Ägypten mit Blei verglichen (2. B. M. 15, 10): werden die anderen Eeiche mit wilden Thieren verglichen (Daniel 7, 3), so werden die Ägypter mit Füchsen verglichen (Hohes Lied 2, 15). Antoninus fragte unseren heiligen Lehrer: ich möchte nach Alexandria gehen; (ich fürchte nämlich), es möchte ein Gegenkaiser sich erheben und mich besiegen. Jener antwortete: ich weiss es nicht; immerhin steht in unserer heiligen Schrift, dass Ägyptenland keinen Kaiser und keinen Staatsbeamten aufstellen kann, denn dort heisst es (Jechesk. 29, 15): unter den Eeichen wird es das niedrigste sein, und wird sich nicht mehr erheben über alle Völker, und ich werde sie verringern, damit sie nicht mehr herrschen über die Völker.“ In dieser Stelle spiegelt sich uns Aegyptens Stellung unter der römischen Herrschaft. Der Eedner geht hier von den Verhältnissen aus, in welchem sich zu seiner Zeit Aegypten zum römischen Eeiche verhielt. Aegypten war keine Provinz des römischen Eeiches, sondern Krongut des Kaisers; die Abgaben und Einkünfte des Landes flössen nicht in den kaiserlichen Kronschatz, den Fiscus, nicht einmal in das patrimonium Caesaris, in das Hausgut des Kaisers, sondern in den kaiserlichen Privatschatz,

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