Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Journal
- Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Volume
- 16 (1889)
- Issue
- 1 (1889)
- Date
- 1889-01-01
- Page
- Seite 20 (sequence 24)
- Language
- German
- Belongs to
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Starkes Yerbum, Perfektum. Bei dem Mangel eines Vokalisationssystems lässt sich nicht in jedem Falle unterscheiden, ob im Peal ein I-Yokal oder E-Yokal vor dem dritten Wurzelbuchstaben zu sprechen ist. Zu der Annahme eines E-Perfectum sind wir nicht allein durch die Analogie der andern aramaischen Dialekte berechtigt, sondern durch gesicherte Beispiele im Jerus. Talm. selbst gezwungen. Deren sind freilich nicht allzuviel; denn der Sprachgebrauch im Aramäischen lässt in sehr vielen Fällen das Participium ebensowohl zu, wie das Perfektum (sei es mit dem enklitischen (הוא(ה oder ohne solches). Sicher nachweisbar sind E-Perfekta nur da, wo der Zusammenhang die Annähme eines Part, verbietet, oder, wo Formen mit prosthetischem Alif gebildet sind (איקטיל), wenn diese ihrer Bedeutung nach kein Ethpeel sein können, 1j Die Beispiele für das Auftreten eines prosthetischen Alif sind zahlreicher als im Syrischen. J) Wir scheiden demnach Verba transitiver und intransitiver Struktur, ohne freilich behaupten zu wollen, dass nicht auch manche der ersteren Klasse, namentlich die intransitiver Bedeutung, mit E gesprochen worden sein können; vielleicht, dass die Schreiber auf die Unterscheidung beider wenig Wert legten, vielleicht auch, dass bei manchen A- und E-Ferf. nebeneinander hergingen.