Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Journal
- Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Volume
- 16 (1889)
- Issue
- 1 (1889)
- Date
- 1889-01-01
- Page
- Seite 13 (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
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13 gehängt; seltener sind einige altertümliche Formen mit der Schreibung תה oder 1תא) Bei diesem Afformativ muss die Form dreisilbig gesprochen worden sein; im ersten Fall haben wir jedoch keinen Grund anzunehmen, dass sie anders als ״ketalt“ ausgesprochen worden sei, z. B. עבדת du hast gethan, לחשתה du hast zugeraunt Schabb. XIV 14d mitt. —Für das Fern, werden die Masculin-Formen gebraucht.2) 1 p. sg. Sie wird gebildet durch Anhängung von ית an den Stamm, ein deutlicher Beweis dafür, dass das eigentlich vokalisch auslautende Afformativ תי seinen Vokal vor den 3. Radikal hat umspringen lassen (vgl. oben die 2. p) Anhängung eines blossen ת ist verhältnissmässig selten. Perfect. 3. p.pl. Dem Jiid.-Paläst. eigen ist die Bildung der 3. p.pl. mit ון, sie übertrifft an Häufigkeit des Vorkommens bei weitem die sonstige Endung :(3ו סלקון sind hinaufgestiegen Ter. VIII 45°; קלסון haben gerühmt Chag. III 7Ha mitt. Im Ohr.-Paläst. ist die längere Endung schon auf wenige Beispiele beschränkt4 5), im BT. findet sie sich gar nicht. Auch das Syrische kennt Formen wie קטלון, aber sie sind selten; im Mandäischen ist p selten, öfter יון, Dem Syrischen entsprechend, wo sämtliehe Formen mit längeren Endungen späterer Zeit ange- *) Die Form mit תא ist im PT. sehr häufig, 2. B. Ps. 38; 42; 56 *; 88; Hiob l8,12;״® und sonst sehr häufig. ־) Nur ein einziges Mal findet sich die selbständige Form עגדתין du (Frau) hast gemacht, Sanh. VII 25<1 m. (so auch das ms.) (״wohl von einem Abschreiber herrührend, der ין und י der Plurale promiscue zu gebrauchen gewohnt war.“ N.] Im Bibl.-Ar amäischen findet sich kein Beispiel der2. fern., im Syrischen jedoch, sowie im Christl.-Palästinischen eine, besondere Feminin-Form mit angehängtem Jod: Im Ghr.-Paläst. א'׳1£כהתי du (f) fandest; אמרתי du (f) sagtest. (ZDMG XXII p. 493). ®) Dies gilt namentlich für das Jerus. Talm. In den PT. ist das quantitative Verhältnis etwas verschoben; die Formen ohne ) sind ebenso häufig wie die mit!. 4) ZDMG Bd. XXII p. 493.