Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Journal
- Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Volume
- 15 (1888)
- Issue
- 1 (1888)
- Date
- 1888-01-01
- Page
- Seite 85 (sequence 87)
- Language
- German
- Belongs to
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Bereschit-rabbati. 85 15) P. 842:...אסרי לגפן עירה כשיבא מלך המשיח. Ms. 169: אוסרי לגפן עירה כשיצא משיח לירושלים להושיע את ישראל הוא אוסר חמורו וירכב עליו ויבא לירושלים/ שינהוג עצמו בענוה. ולשורקה בני אתונו/ כשיבא לקבץ ישראל כד״א אשרקה להם וגו׳ ירכב על בן אתון/ וכן הוא אומר הנה מלכך יבא (Secharja 10, 8) על כן זכו ישראל עם ענני שמיא/ לא זכו עני ,(tfrib. 9, 9) לך וגו׳ ורוכב על המור ... 16) P. 850: ... בבס ביין לבושו כשיהא. Ms. 170: כבם ביין... כשיבא משיח יהא לבוש ארגמן טוב מראה וירמה ליין ובדם ענבים סותר!/ כסותו של מלך המשיח יהא מלת אדום כדם ויהא מרוקם בצבעונין אחרים/ באותה שעה היין והרגן והצאן ירבו בעולם. (Der Schluß variirt ein wenig). 17) P. 937. Die Sage von Schamchasai und Asael ganz so wie im Ms. S. 10 ff. — Wir fanden also 17 meist größere Stellen des Ber. major des Martini in unserem Ms., wodurch die Identität beider Werke sichergestellt ist. Andererseits sahen wir früher, daß unser Ms. und der Ber. major Martinis mit dem Rabba-rabbati des Jehuda Gedalja, und dem Oxforder Fragmente des Rabba d'Rabba in vielen Puncten gleichlautend sind. Damit ist die Beweisführung für unsere Ansicht geschlossen, daß wir es hier überall mit einem und demselben groß angelegten Rabba-rabbati zur Genesis zu thun haben, und daß unsere Handschrift des Bereschit-rabbati eine gekürzte Recension desselben ist. Bevor wir zur Untersuchung über die Quellen des Rabbarabbati übergehen, wollen wir die Verläßlichkeit Martinis in seinen Citaten aus dem Ber. major, welche durch unser Ms. nicht beglaubigt sind, prüfen. Außer den besprochenen 17 Citaten citirt nämlich Martini noch öfters den Ber. major, mitunter führt er aus demselben sehr verdächtige Stellen an. Wie weit können wir uns in diesem Puncte auf Martini verlassen? IV. Die WerkäßNchkeit Martim's. Martini's Citate aus dem Ber. major sind mitunter so christlich gefärbt, daß es auf den ersten Blick als unwahrscheinlich vorkommt, als könnten dieselben aus einem rabbinischen Midrasch herrühren. Allein in den meisten Fällen ist es die Gruppirung