Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Journal
- Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Volume
- 15 (1888)
- Issue
- 1 (1888)
- Date
- 1888-01-01
- Page
- Seite 67 (sequence 69)
- Language
- German
- Belongs to
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Bereschit-rabbati. 67 Unordnung bis zur Pericope Noach; von da an herrscht bessere Ordnung. Bis Seite 17 ist Eine Hand; Seite 18 ist leer; Seite 19 beginnt eine andere Schrift, auch anderes Papier. Der neue Schreiber wiederholt zu Bereschit fast Alles, was vom ersten Schreiber bereits gebracht wurde, fügt aber auch manches Neue dazu. Solcher Art enthält unsere Handschrift zu Pericope Bereschit heterogene Stoffe, bunt durcheinander gemengt. — Von Seite 133 bis Ende der Handschrift, ist dieselbe wieder von einem anderen, dritten Schreiber angefertigt. J) Wie die Handschr. gegenwärtig paginirt ist, hat sie 193* 2) Seiten. Nach Seite 70 ist sie׳ defect, wie aus dem Inhalte ersichtlich ist; es fehlt wenigstens ein Blatt. An einigen Stellen kürzten die Abschreiber und machten darauf durch ein 'וכו aufmerksam. Manchmal verweisen sie der Kürze wegen auf Midrasch und Jalkut. In den ersten Blättern der Handschrift, namentlich in denjenigen, welche von der Schöpfungsgeschichte handeln, begegnet man vielen, auf Zahlenberechnung der Buchstaben und auf Zahlengleichheit der Gegenstände beruhenden Auslegungen der heiligen Schrift. Im weiteren Verlauf der Handschrift kommt Aehnliches nur selten vor. Ich betrachte daher Dasjenige, was die Handschr. zur Schöpfungsgeschichte bringt, als hauptsächlich von Moses Ha-Darschan herrühreud, welcher solche Zahlenspielereien liebte. Er mag dies als Einleitung zu seinem, von Raschi und Anderen יסור genannten Werke, geschrieben haben. Diese Einleitung des M. Ha-D. scheint ganz ausgenommen zu sein. Sonst enthält die Handschr. homiletische Auslegungen zur Genesis, einige koinmen auch in anderen Midraschim vor; andere dagegen findet man sonst nirgends. Unser Bereschitrabbati zeichnet sich von anderen Midraschim hauptsächlich dadurch aus, daß er viele Erzählungen und Sagen bringt, welchen nmn sonst nirgends begegnet. Der Leser lvird auf die Sagen durch ein am Rande vermerktes ״N!5'M", aufmerksam gemacht. 0 Jellinek (a. a. O-) berichtet, daß Mitte וישרת (S. 101) eine neue Hand beginne. Ich finde es nicht. 2) Die letzte Seite ist mit 192 paginirt, wobei S. 18, wiewol leer, mitgerechnet ist. Dagegen finde ich 63b und 63«. 5*