Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Journal
- Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Volume
- 15 (1888)
- Issue
- 1 (1888)
- Date
- 1888-01-01
- Page
- Seite 66 (sequence 68)
- Language
- German
- Belongs to
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66 A. Epstein. Entgegen dieser Auffassung, berichtet Herr S. Buber (Hainmagid 1874 S. 140), er habe die Handschrift untersucht, sich eine Abschrift von ihr anfertigen lassen, und gefunden, daß sie nicht das Geringste enthielte, was auf die Autorschaft des M. Ha-D. Hinweisen könnte. Auf Grund dieser Abschrift Bubers wird auch von anderer Seite versichert, in unserer Handschrift fände sich nichts von allem dem, was Martini im Namen M. ha- Darschans anführt.J) Die Abschrift Bubers scheint dem Originale wenig zu entsprechen. Wir werden weiter sehen, daß unsere Handschrift nicht weniger als 17 Stellen mit Martini gemein hat. Ich habe die Handschrift untersucht, und finde mich in der angenehmen Lage, in meinen Resultaten mit Rapoport und Zunz, wenn auch in etwas abgeänderter Form, übereinstimmen zu können. Unser Bereschit-rabbati ist die gekürzte Version eines breit angelegt gewesenen Midrasch zur Genesis, welcher den Namen רבה רבתי führte nnd Vieles aus dem Werke des Moses Ha-Darschan aufgenommen hatte. Dieser Midrasch lag Martini und anderen Autoren vor. I. Are Kandschrift. Spuren des Wereschit-raSöati in der Literatur. Die Handschrift ist spät geschrieben, zu einer Zeit, als die Buchdruckerkunst bereits existirte. Sie beginnt mit den Worten: .בראשית רבתי אשר כתבתי מצאתי כתב יר Der Ausdruck כתב יד kann nur einen Gegensatz zu gedruckten Werken nieinen. — Das Manuseript, welches dein Copisten unserer Handschrift zu Gebote stand, enthielt zu Bereschit viele Randglossen, welche er in den Text selbst einfügte, wie er Seite 11 bemerkt: נשלם הנמצא יכתוב מבראשית רבתי ■כסדר בתוך הספר, ועתה אכתוב הנמצא בגליוני בל החבור לפי מספר העלין. Durch die Einschaltung der Randglossen entstand eine große 0 Sdagegen A- Neubauer in the Expositor 1888 p. 81 und 179.