Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Journal
- Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Volume
- 14 (1887)
- Issue
- 1 (1887)
- Date
- 1887-01-01
- Page
- Seite 68 (sequence 100)
- Language
- German
- Belongs to
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68 I. Rosenberg. אתית, und somit ist auch diese Stelle nicht verläßlich. — Für das gewiß unberechtigte שקלתי unserer Ausgaben Sabb. 156 b hat die Münch. Hdschr. שקלת. — Pesach. 117 b findet sich אשבחתינא, zusammengesetzt aus (? אשבחת(י u. אנא. Die Endung ית war gewiß schon lange vor der Schlußredaction des Talmud außer Gebrauch gekommen; dieselbe findet sich fast nur noch in alten Berichten oder in Aussprüchen älterer Lehrer. ״ ארגשיתich regte auf"; כבשית ,,bezwang" Sanh. 95 a (Bericht über den Zug Sanherib's, gewiß ältereren Datums). — ״ ילפיתich lernte" Tamid 32 b (Erzählung über Alexander d. Großen). — ״ שמעיתich hörte" Bab. mez. 64 a. — ״ איקלעיתich traf ein" Sabb. 145 b (Beide aus der Zeit Rab's). — ״ וחביתich gab" Sabb. 105 a (Ein überlieferter Ausspruch des R. Jochanan); Formen ohne ' beruhen wohl auf Unvorsichtigkeit der Abschreiber. שקלת Sabb. 156 b (s. oben); ״ כתבתich schrieb" Sabb. 105 a. Sowohl die Münch, als auch die Oxforder Hdschr. haben כתבית. Bei den Verben ליי ist die Endung ית sehr selten, dagegen bei den ']1)1 auch noch in jüngeren Aussprüchen erhalten. אתית Pes. 110 b (s. oben); ״ אייתיתich brachte" Kidd. 72 b. — ״ עליתich ging hinein" Sabb. 140 a; gleich darauf aber נפקי ״ich ging hinaus" ohne ת (Beide in einem Ausspruch des R. Joseph ben Chija, geb. um 270, gest. 333.*). ״ עייליתich brachte hinein" Kethub. 61 a. Am häufigsten findet sich die Form mit apvcopiertem ת> So ״ אזליich ging"; ״ קטליich tötete"; ״ סליקיich stieg hinauf" Berach. 57 a, (Münch. Hdschr., die Ausg. haben סלקית); ebendort ״ עייליich ging hinein", wo die Ausg. עיילית haben. Beide Formen finden sich in einem Ausspruche des Rab Aschi (Mitte des 5. Jahrh.). Auch hier ist der zweite Radical betont, doch schwankt der Vokal zwischen i (6) und a. Wir haben nämlich, so hier kein Vokalzeichen vorhanden, analog den häufigen Beispielen mit i (6) und dem Mandäischen den Vokal a anzunehmen. Selten *) Vergl. Grätz Geschichte der Juden Bd. IV. S. 353.