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Magazin für die Wissenschaft des Judenthums · 1887-01-01 · 1 (1887) · p. Seite 20

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Journal
Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
Volume
14 (1887)
Issue
1 (1887)
Date
1887-01-01
Page
Seite 20 (sequence 60)
Language
German
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20 entftan&en sind. Außerdem haben wir aber alle diejenigen Lesarten ausgenommen, welche unverkennbar dazu dienen die beste Tradition, wie sie sich im Texte der Sabbioneter Ausgabe darstellt, zu unterstützen oder auch Letztere, bei der häufigen Jnconsequenz derselben, zu berichtigen oder zu ergänzen." Dieser Theil, der nämlich in den Noten ein reiches Material für die Beurtheilung der variirenden Lesarten, aber auch für die Aufhellung einzelner Targumstellen bietet, giebt Herrn Lagarde wieder Veranlassung, nach seiner Manier Unzufriedenheit zu äußern (S. 879). Ich hätte den Commentar פתשגן, den Dr. Adler bereits herausgegeben, und die מסורה, welche ich aufgefunden *), bearbeitet und veröffentlicht habe (1877), meinem Werke nochmals beigeben und die Noten, die ich dem zweiten Theile vorausgehen lasse, unter den Text geben müssen — aus Gründen der Bequemlichkeit. Hat dies Herr Lagarde bei seiner Ausgabe des Targums zu den Propheten und Hagiographen etwa anders gemacht? Hat er nicht ebenfalls den Text, ohne ihn durch irgend eine Note zu unterbrechen, fortlaufend gegeben und seine Bemerkungen besonders gesammelt als Anhang beigefügt? Allerdings sind diese Noten durch Zeichen und Abkürzungen, die nur ihm allein geläufig sein mögen, so verbarrikadiert, daß man sich mit dem größten Unbehagen bemühen muß, darin eine Note aufzusuchen. Ich unterlasse es, die Lagarde'sche Targum-Edition nach ihrem eigentlichen Wcrthe zu taxieren?) Aber als etwas in der 0 Herr Lagarde betont (S. 865) ״Herr Berliner nun hatte das Glück — Glück, sage ich — in Parma unter den Handschriften de Rossis ein vollständiges Exeniplar der Massora zum Onkelos zu finden." Der Besitzer de Eossi, der die Handschrift beschrieben, hat diese Massora nicht erkannt, und alle die Vielen nach de Eo88i, unter denen wahrscheinlich auch Herr Lagarde selbst bereits war, haben die Handschrift gesehen und ihre Nandbemerknngen nicht erkannt. Da glaubt Herr Lagarde diesen Fund nur meinem besonderen Glücke zuznschreiben! Er kann einmal den krankhaften Ton, vom Neid eingegeben, nicht unterdrücken. 2) Nur Hinweisen will ich, daß Lagarde so vermessen ist, von Prof. Dillmann zu verlangen, daß er seine Targum-Ausgabe als eine kritische

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