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Magazin für die Wissenschaft des Judenthums · 1887-01-01 · 1 (1887) · p. Seite 24

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Journal
Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
Volume
14 (1887)
Issue
1 (1887)
Date
1887-01-01
Page
Seite 24 (sequence 26)
Language
German
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24 M- Jastrow. Aequivalent ist צמח (Cant. VI., 7; Jes. XI,VII., 2), von צמט zusammendrücken, Zusammenhalten. In der That giebt der Talmüd (Sabb. 57b) diese Grundbedeutung des Stammes als seine Erklärung an. Es wird gefragt: Was ist ist’ma? Antwort bizjone! Was ist bizjone? Antwort ״ .בליא פחחdas was die fliegende (Haare) zusammenhält." Die Ableitung von at^a ist lautlich unzulässig, denn das müßte die Form אסטימא verlangen, — eine Form, die in keiner von den Varianten erscheint, während das Ms. München (in Säbb. l. c.) אצטמא hat. Auch sachlich decken sich die beiden Worte nicht, denn ist meistens ein Blumenkranz, während איצטמא aus gewebten Stoffen besteht, wie aus Tosefta Kilajim V., 26 und Sabb. l. c. zu ersehen ist. Eine andere Bedeutung von אסטמא wird weiter unten besprochen werden. Nur noch eines von den vielen Beispielen dieser Wortsei hier angeführt. איסטיב und seine chaldäische Form איצטבא ,איסטבא, erweicht in איסטווא ,איסטיו, können nur durch die Annahine einer Vergewaltigung der Sprache auf <rto« zurückgeführt werden. Was hat die Bank vor dem Hause, oder der Sitz, der im Hause dem Gaste angeboten wird (Kidduschin 70a) mit der Stoa zu thun? Dagegen erklären sich alle Bedeutungen des Wortes von selbst, wenn die hebräischen Aequivalente zu Rathe gezogen werden. Diese sind יז0ב oder מוסב und das talmudisch - hebräische ךזכזנב und סיבה“. Die von סבב abgeleiteten Nomina bedeuten in Architektur Anbauten, die ׳ sich an ein Hauptgebäude anlehnen, wie Säulengänge, Gallerien, Balkon rc.; als Hausrath: Bank, Sopha, oder auch ein Arrangement für ein Festgelage (siehe M. Katon 10b), so wie bankähnliche Gänge an den. Wänden entlang. Letztere Bedeutung sindet sich im Pesachim 65b דמסגי אאיצטבי, die Priester, um sich ihre Kleider nicht mit dem Blute auf der Flur zu besudeln, gehen auf Bänken an den Wänden entlang, wofür Jerusch. Pesach. V., 326 ni’icppa steht; vgl. מסטוביתא Cant. R. zu VI., 12 und מסטווח Jer. Erubin

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