Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Journal
- Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Volume
- 13 (1886)
- Issue
- 1 (1886)
- Date
- 1886-01-01
- Page
- Seite 19 (sequence 21)
- Language
- German
- Belongs to
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Die ältesten Mischna-Compositionen. IS b. Tamid 29b) 3,3 והרי (vgl. 1,6; 1,4 jedoch Comment.), 3,5 בית (M. 3,5 T. 4,2), 3, 7 ושני (M. 4,2) als spätere Zusätze betrachtet werden, 4,1 hat R. Simon a. M. nach der L. A. ונותן מערבית דרומית commentirt (b. Joma 14b) oder doch corrigirt. R. Simon setzt also eine Tamidordnung vorails, die er erklärt oder ergänzt. Ebenso beweist Tosefta Jom Hakippurim 1,13 (Joma, 2,3 und Tamid 3,1, b. Jom. 25 b), daß nicht nur die Anordnung von — מי שוד!מ מי מעלה, sondern auch die Vorführung von ראש ורגל als erster Opferstücke von R. S. a. M. und seinen Controversanten vorausgesetzt wird (vgl. Sifra, Perek 6, 2 b. Joma 25b). Auch Abba Jose b. Chanan, der längere Zeit vor der Zerstörung geblüht, gibt zu T. 3,2 (Joma 3,1) eine in Tosefta Joma 1,15 (vgl. b. Joma 25b und d. L. A. im I. ביוקו) befindliche Erklärung. In Seder Joma läßt sich die fortlaufende Schilderung welche die Grundlage des Tractats bildet, von den späteren Zusätzen leicht ausscheideil — ein. Versuch, den bereits Hoffmann (S. 18—19) und Derenbourg (Essai de restitution ...) gemacht haben. Nimmt man jedoch mit Hoffm. an, daß die Grundlage dieses Tractats noch vor der Tempelzerstörung redigirt wurde, so muß man auch . . . ,1,6 בדניאל — ובריר und 3,1 ganz eliminiren (vgl. b. Berachot 63a Derenbourg S. 30, j. Sanhedrin; 1,19a und Gr. III. N. 21, oben S. 9). Es kommt hinzu, daß wir durch nichts gezwungen sind I. 3,1 für einen Bestandtheil der ursprünglichen Mischna zu erklären (vgl. Hoffm. 19. Derenb. S. 9) sondern vielmehr au I. 1, 7 sehr passend M. 3,2 הורידו anschließen können. Hat nun der Autor dieser Darstellung nicht alle priesterlichen, sondern vorzüglich hohenpriesterlichen Functionen dieses Tages schildern wollen (vgl. 1,8 nach Hoffm. und Derenb.) so dürfen wir annehmen, daß gleich I. 2, 3 (Tamid 3,2 vgl. תוי״ט zu 2, 2) auch I. 3,1 vom dem späteren Redaktor dem Tr. Tamid (3,2) entlehnt worden ist. Somit könnte Hoffmanns Behauptung, daß manche Stellen wörtlich aus dem Tr. Tamid herübergenommen sind (S. 18) nur