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Magazin für die Wissenschaft des Judenthums · 1886-01-01 · 1 (1886) · p. Seite 3

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Journal
Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
Volume
13 (1886)
Issue
1 (1886)
Date
1886-01-01
Page
Seite 3 (sequence 5)
Language
German
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Die ältesten Mischna-Compositionen. 3 S. 188), daß Hillel und Schammai, zu deren Zeiten 600 Ordnungen (vgl. b. Chagiga 14a) existirten, die uns bekannten 6 Ordnllngen י) begründet haben. Im Gegensatz zu 0 Die mehrfach genannten sechs Ordnungen (Pestkta d. K. 7 a — שש ערבי המשנה Schir haschirim R. zu 6, 4, Bamidbar R. Section 12 und Targum Jonathan zu Exodus 26, 9) werden Esther R. zu 1, 2 Bamidbar R. Seet. 13, 6. Sabbat 31a und Midrasch Schocher Tob zu 19, 8 namentlich aufgeführt und in den zwei letzten Stellen auf verschiedene Verse zurückgeführt. (Vgl. Schir haschirim R. zu 6, 9 und Tanchuma zu קרה Nr. 12.) Der Bericht der Tosesta Sabim I. 3 . . . כשהי, ר״ע מברר (vergl. b. Erubin 54 h] סדורה בפיהם) dürfte nach den Gaonen, die Schammai und Hillel den Lehrstoff in sechs Ordnungen redigiren lassen, von R. Akiba lediglich mittcilen, daß er die zahlreichen Halachot, welche von Hillel bis auf ihn sich angesammelt hatten, im Anschluß an die ältere Mischna geordnet habe (Vgl. b. Chagiga 10a ... ר״א . . . ר״י; j. Schekalim V, 1 u. b. Baba batra 134a, b. Gittin 67 a, Raschi s. v. אוצר בלום, s.מנה״ז S. 176a, Gottesdienstliche Vorträge 46 a, Hodegetik 210). Es ist nicht unmöglich, daß R. A. die Ordnungen Schammais u. Hillels in Tractate gegliedert, und zwar in der Absicht, die größere Stoffmasse leichter zu beherrschen und übersichtlich zu ordnen. Wer nun aber weiter die Tractate in Perakim eingetheilt, ist unbekannt. Soviel steht jedoch fest, daß die Amoräer nicht bloß diese Einteilung, sondern selbst die Namen einzelner Perakim kannten, welche dem Anfangsworte des betreffenden Perek entlehnt sind. (Vgl. Hodegetik 264, 265). Den von Frankel a. O. angeführten talmudischen Stellen scheint jedoch eine wenig beachtete Notiz im Seder Tannaim zu widersprechen, der zufolge die Saboräer diejenigen gewesen wären, welche die Tractate in Perakim eingeteilt: ואחריהם רבנן סבוראי ... ולא הוסיפו ולא הפליגו מדעהם בלום אלא הקנו פרקים של כל (מ״ו פרקים שבכל) הנוי כסדרן. (Kerem Chemed IV. 189). In der That aber wollte wohl Seder T. lediglich die Reihenfolge der einzelnen Perakim (vielleicht auch der Tractate, s. b. Taonit 2 a, Schebuot 2a rc., Maimonid. zu Sabim IV. 6, שימה מקובצה zu Baba Mezia 15 b si v. מכדי u. v. A. u. selbst der Halachot innerhalb eines Perek, vgl. b. Chagiga 9 b 14 ,שונה פרקוb שנה לי פרק אהד, dagegen b. Berachot 22 a und Baraita Abot VI פרק . . .או הלכה vgl. j. u. b. Megilla IV u. A.) als das Werk der Saboräer bezeichnen, eine Auffassung, die nicht unwahrscheinlich ist, wenn man annimmt, daß die Wendung פרקי של בל מסכהא של כל הנוי in פרקי של כל הנוי (vgl. b. Sabbat 144 a אי בחדא מסכתא . .. אי בכוליה הנויא) zusammengezogen wurde. —

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