Mannheim
Compact Memory

Magazin für die Wissenschaft des Judenthums · 1884-01-01 · 1 (1884) · p. Seite 155

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
Volume
11 (1884)
Issue
1 (1884)
Date
1884-01-01
Page
Seite 155 (sequence 158)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
87% known words query
IRI
…/2572068-2572085-2572086--2163-2574309
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Recensionen. 155 int hebräischen Text, als auch in der einen Oxforder Handschrift fehl^ Die richtige Lesart präsentirt sich immer besser im Text als in den Anmerkungen, da der Hauptzweck der Vergleichung mehrerer Handschriften doch lediglich der ist, die ursprüngliche Lesart herzustellen, und diese in einer Handschrift bewahrt ist. Hoffentlich erscheint von dieser sorgfältigen und dankenswerthen Arbeit recht bald die Fortsetzung. Die zweite der oben genannten Arbeiten bietet die arabischeUebersetzung des BuchesKoheleth durch Jbn GijZ th, und hier ist glücklicherweise ein Ganzes geboten. Der Herausgeber führt zunächst gleichfalls den Beweis, daß die von ihm behandelte Uebersetzung Jbn Gijath angehöre, und er hat mit vieler Mühe und anerkennenswerther Belesenheit die beweisenden Mate zusammengezogen. Daß er gleichfalls die hebräische Quadratschrift beibehalten hat, beweist, daß er den Charakter dieser Schrift richtig aufgefaßt hat, er hat sich vielleicht sogar etwas zu eng an seine Vorlage gehalten, wenn ״ und n statt י und 1 mit Teschded schreibt. Auch das ist eine Eigenthümlichkeit aller dieser Handschriften und von den Abschreibern wahrscheinlich eingeführt, damit ein einfaches Waw oder Jod nicht als Lesemutter angesetzt werde. Ein instructives Beispiel dafür bietet II, 3 אייהו für אי״ה, wie auch hätte geändert werden sollen, ebenso I, 8 גצרחא für נטרהא (siehe oben) V, 14 חריג bis כרג (vergl. IV, 14). Jbn G. liebt es, auch äußerlich seinem Original nahe zu kommen, seine Uebersetzung ist voll und wortreich, damit zugleich auch vielfach interpretirend, wie II, 3 ארתדת סי קלבי לאטד פי אלכטר גסמי וקלכי מעה סאלך טסאלך אלחכטה1אלצבט עלי פנק אליגהל ואלגנון אלי אן ארא 1אעתבו אייה1 אפצל לאלנאם אן יפעל1ר. תחת אלשמס מרה איאם חיאתהם. Mehr im Appendix III S. 24 VII, 4 מחאל, besser jedenfalls מחל wie A. T., da das א offenbar nur Lesemutter ist; dasselbe ist der Fall XII, 13 אתקי, das der Herausgeber bereits berichtigt hat. Der ganzen Arbeit sind fünf Register angehängt, welche die Verbesserungen des Herausgebers, die Varianten, masoretische Abweichungen, Anklänge der Uebersetzung an das Original und Erklärungen schwieriger Wörter

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.