Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Journal
- Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Volume
- 11 (1884)
- Issue
- 1 (1884)
- Date
- 1884-01-01
- Page
- Seite 140 (sequence 143)
- Language
- German
- Belongs to
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140 Recensionen. 70) אלא שבבל גרמה לו sei hier nur als talmudische Phrase, aus Moed Katan 25 a ohne die ermähnte spezielle Bedeutnug zu haben, gebraucht, ist nicht als erheblich anzusehen. Immerhin erklärt Kaufmann selbst dort, (S. 70 u. 75) daß er auch ohne diese Belegstelle an Chuschiells Herkunft aus Pumbedita nicht zweifle. Zu beachten bleibt immer, wie aus jener Zeit kein Anhaltspunkt dafür zu finden ist, daß damals schon in Italien die talmudischeu Studien zu solcher Blüthe gelangt seien, wie man sie, gehörteir diese vier Gelehrteil Italien au, vorailssetzen müßte. Erwähnt ja auch der Nagid, wie dieTrauer über dasHinscheiden Chilschiels die verschiedensten Gegenden u. Länder erfülle, namentlich Afrika, Babylon, Palästina, verschiedene Städte Spaniens — aber des jüdischen Italiens wild nicht gedacht, weil ein solches damals wohl existirt, aber noch nicht zu irgend einer Bedeutung gelangt war. --- Die eingehende Behandlmig, welche das Midraschwerk Tana debe Elijahu erführt (S. 52 ff. und Note 2 am Schlüsse) um Italien als das Vaterland dieser Schrift zu erweisen, läßt bedauern, daß der Vers, nicht auch dem Josippon, den er ebenfalls Italien zuweist, eine ähnliche ausführlicheUntersuchung gewidmet hat, da derselben durch den Hillweis auf Zunz und Grätz nicht ganz genügt sein mag. Ich will nur auf die bei Asarja de Rossi in äleor Enajim C. 19 allein erwähnte Behauptung Hinweisen, daß Josippon in seinen Alexandersagen eine ganz getreue Uebersetzung des Pseudo-Kallisthenes bietet. Ferner: Josippon hat den Talmud nicht gekannt, oder ihn ignorirt. (Umgekehrt sind aber später Stellen aus ihm in den Talmud-Text gedrungen; (Asarja de Rossi 1. e. lind Zunz, gottesd. Vorträge S. 265). Vielleicht war der Verfasser ein Karäer; wenigstens wird er von dem bedeutenden Jehudi Hadaßi angeführt. Die Untersuchungen bezüglich des Tana debe Elijahu möchte ich noch mit dem!licht bedeutungslosen Hinweis ergänzen, daß die älteste Handschrift dieses Werkes i. I. 1077 geschrieben, gerade in Rom, in der Vaticana llämlich, aufbewahrt wird. Daß dieselbe die geeignetsten Mittel für die