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Magazin für die Wissenschaft des Judenthums · 1884-01-01 · 1 (1884) · p. Seite 24

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Journal
Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
Volume
11 (1884)
Issue
1 (1884)
Date
1884-01-01
Page
Seite 24 (sequence 27)
Language
German
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24 D. Hoffmann. mit dem תנא דבי ר׳ ישמעאל (Cholin 66 a, 67 a Sebachim 41b), wo man geneigt ist, דב ebenso wie ד׳ ישמעאל für einen Personennamen zu halten. Fügt man noch hinzu, daß Mein in Cholin 66 a die LA. תנא דני רבנו hatte (Rab wurde in Babylonien auch רבנו genannt), so dürften die Momente, die für die Ansicht des Maimonides sprechen, erschöpft sein. Denn was I. H. Weiß in seiner Einl. zum Sifra für diese Ansicht als Stütze beibringt, ist bereits von Friedmann in der Vorrede zur Mechilta p. 21 vollständig widerlegt worden. Indessen ist bereits von Friedmann (1. c. p. 25) einerseits geltend gemacht worden, daß der Name דבי דב nicht für Rab als Verfasser spricht, weil wir auch den Ausdruck ססר אנדתא דבי רב an einer Stelle (Sanhedrin 57b) finden, wo Rab unmöglich als Verfasser gedacht werden kann, da dort R. Jacob b. Acha das Buch liest, der ein Zeitgenosse Rabbi's war (vgl. M. Katan 22 b, Sabbat 31b). Andererseits geht aus zahlreichen Talmudstellen hervor, daß unser Sifra zum Theil Nab unbekannt war und zum Theil mit dessen Lehren im Widerspruch steht. Ferner ist aus Kiddnschin 33 a ersichtlich, daß der hal. Midrasch zu Lev. bereits von R. Simon b. Rabbi und Bar Kappara gelernt wurde. Endlich sind in diesem Midrasch oft Halachot aus unserer Mischna wörtlich wiederzufinden; Rab aber hatte gar keinen Grund, die damals bereits gewissermaßer kanonisirte Mischna in seinem Midrasch zu wiederholen. Wir acceptiren daher lieber die Erklärung Raschids. Nach der schotr eit. Stelle Sanhedrin 86 a ist: סתם ספרא ר יהוד אליבא דר עקיבא. Wenn nun der Tanna des Sifra nach dem b. Talmlld öfters mit dem תנא דבי ר ישמעאל controversirt, so ist dies als eine Controverse der beiden Schulen von R- Jsmael (vertreten wahrscheinlich dilrch R. Josia und R. Jonathan) und R. Akiba, der die berühmtesten Tannaim des 4. T.-Geschlechtes zll feinen Schülern zählte. Die Ansicht des R. Akiba ist die halachisch maßgebende gewordeil und ist zumeist in Ullserem Sifra die allein herrschende. Ein lehrreiches Beispiel hierzll bietet die Vergleichung des Sifra zu

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