Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Journal
- Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Volume
- 9 (1882)
- Issue
- 1 (1882)
- Date
- 1882-01-01
- Page
- Seite 111 (sequence 114)
- Language
- German
- Belongs to
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Recensionen.!11 selbst braucht beides xromisous, wie aus Raschi unzweideutig erhellt. S. 81. Es wird der Tosifta insinuirt, sie habe deshalb die Controverse zwischen R. Jochanan b. Nuri und den Chachamim hier im Traktat Sabbath nicht ausgenommen, um anzudeuten, daß es nicht auf שבת, sondern auf טומאה sich beziehe. Nun steht aber Chullin, Kap. 8 der Ausdruck ה״ב , was ja nur auf איסור שבת gehen kann, sonst müßte der Ausdruck }מטמאי stehen. S. 86. In der Tos. al. 14 des 13. Kap. steht: ר' אליעור ברי שמעון אומר המרכיב קנה של מנורה חייב ושל ציידין פטור. Es ist sonnenklar, daß dies auf הבונה des 12. Perek in Mischnah sich bezieht und hier ein אימור משוט בנין vorliegt, denn das Aufschrauden lmd Zusammensetzen einer Lanze ist eine תולרה von בנין. Zum Erstaunen aber bringt dies der Vers, mit קושר (Perek 15) in Verbindung. Wir citirrn bloß die Worte des Jerusch. קנה מנורה למה הוא ה״ב משוט בונה. Daran läßt sich nichts ändern. S. 92, Anm. 1. Der N. Jose in al. 2, Kap. 14, ist nicht R. Jose b. Chalafta, sondern R. Jose b. Jehuda, wie er im darauffolgenden damit in Verbindung stehenden al. 3 mit vollem Namen genannt ist. S. 113. AI. 4, Kap. 14 lautet: היו כתובין בסם ובטקרא וכוי מצילין אותן גונזין אותן. Dieses ganze al. streicht der Verf. einfach. Warum? Nun man höre! In Babli 115b heißt es nämlich: בעא מיניה ריש גלותא מרבה בר רב הונה היו כתובין בטט ובטקרא בקומום ובקנקנתום בלשון הקודש מצילין אותן או לא ובו׳ א״ל אין מצילין והא רב המנונא תנא מצילין? א״ל אי תניא תניא מאי תניא? אמר רב אשי אין בין טפרים למגילה אלא שהספרים נכתבין בכל לשון וכוי. Daraus folgert der Verf., würde das al. echt sein, warum citirt R. Aschi nicht gleich die ganze Stelle als Beleg dafür, daß jüdische Schriften, die nicht mit Dinte geschrieben sind, aus dem Feuer gerettet werden dürfen. Er vermuthet darum, daß es ein Einschiebsel aus späterer Zeit sei. Aber auch für diesen Abstrich können wir dem Verf. die Berechtigung nicht zuerkennen. Sicherlich hat das al. in der Fassung, in der es vor uns liegt, existirt, nur anerkennen wollte es der Resch Gelutha nicht eher, als bis es von einer andern Boraitha gestützt wird. S. 108. Der Grund in Mischnah 14, 1, daß man טבל und מעשר nicht ausräumen darf, kann keineswegs, wie Verf. meint,