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Magazin für die Wissenschaft des Judenthums · 1882-01-01 · 1 (1882) · p. Seite 43

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Journal
Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
Volume
9 (1882)
Issue
1 (1882)
Date
1882-01-01
Page
Seite 43 (sequence 46)
Language
German
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Berichtigungen und Erklärungen. 43 Isaaks und identisch mit dem von ibn Daud nn Buche der Ueberlieferung genannten Baruch b. Isaak sei, will mir nicht einleuchten. Ich möchte בר gelten lassen und in dem Namen den Baruch b. Samuel aus Griechenland (Or Sarua II. S. 174 b) vermuthen; vgl. Groß im Magazin II. S. 43 u. IV. S. 56. Vielleicht war Isaak der Großvater des Baruch und es sollte im 6ten Briefe heißen: ברוך בר שמואל בר יצחק. Vielleicht liegt eine Hindeutung auf Griechenland als Baruchs Heimath in den Worten (S. 51) ועברי יאור׳ מצור ובו' ובהגיען אל נאות הרועים ובו' ר,במי גלות רומי ובנותיה והאיים אשר סביבותיה ובו׳ יהי מכירך ברוך ש״ץ. S. 41 Z. 25. Daß dlab. Chuschiel seine Heimath gezwungener Weise verlassen habe, dem ist durchaus nicht so. Er verließ als Abgesandter sein Land, um in fernen Ländern für die Unterstützung der babylonischen Hochschulen thätig zu sein. Daß er wie die andere!: Gelehrten selbst nach dem Scheitern ihrer Sendüng es vorgezogen, im Auslände zu bleiben und nicht wieder zu den trostlosen Wirren der heimathlichen Schulen zurückzukehren, denen aufzuhelfen ihnen eben unmöglich gemacht worden war, vermuthet 1)1°. Kaufmann; s. Magazin V. S. 75. S. 42. Die Vermuthung, daß der Brief (S. 45) des Jehosef an seinen Lehrer Nissim gerichtet sei, bevor er des Letztern Schwiegersohn geworden, ist nicht begründet. Der Brief ist n a ch dem Tode des Vaters, Samuel Nagid's, geschrieben, da der Name desselben von den Euphemie'n תנצב״ה u. רי״ת begleitet wird; nach ibn Daud's Worten aber (ולאחר בן נתחתן בו im Buche der Ueberlieferung) geht hervor, daß noch Samuel für seinen Sohn Jehosef die Gattin genommen habe. Das Fehlen der Bezeichnung חותן im Briefe an Nissim beweist Nichts; da auch Hai Gaon den Samuel b. Chofni nicht als Schwiegervater erwähnt, wenn er von ihm spricht; vgl. meine Bemerkung im Magazin V. S. 185. Auch Jehuda b. Natan citirt seinen Schwiegervater Raschi im Commentar zu Makkot S. 22 b als מורי, nicht aber auch als חותני.*) *) Ich vermuthe aber ebendas. S. 21 חותני ד,רב) לשו! ח״ח) diese Bezeichnung, vielleicht auch S. 22 V מח׳ע, wenn nicht aus מנוחתו עדן entstanden. Berliner.

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