Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Journal
- Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Volume
- 8 (1881)
- Issue
- 1 (1881)
- Date
- 1881-01-01
- Page
- Seite 193 (sequence 196)
- Language
- German
- Belongs to
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BereschiLH Rabba. 198 und Ursicinus und die Erzählung Huna's') des II. von der Flucht in die tiberiensischen Höhlen auf dieselbe Zeit (352) hin. Dieselbe Epoche illustriren die Klagen über die Habsucht*) und Erpressung Roms, über die Herrschaft^) des entnervten und entarteten Volkes, über die völlige Ohnmacht^), der von einem christlichen Regiment Unterdrückten, welchen nur die einzige Hoffnung auf die Gotteshülfe geblieben. -- Auch müssen mehrere im B. r. namhaft gemachten Amoräer in die zweite Hälfte des 4ten Jahrhunderts versetzt werden und bis an das Ende dieser Epoche reichen. R. Elasar^) b. Pinchas, R. Chija^), ein Enkel des R. Berachja, die Rabanon/) welche im Namen R. Chanina b. Jdis und Schalom/) welcher im Namen des R. Menachma b. Seira berichten (B. r. Sect.34-u. Jntrod. S. 78 d, 11611). 1) B. r. Sect. 31 u. Grätz Bd. IV, S. 342. 2) B. r. Sect. 65 (Vaj. r. Sect. 15), Beiträge Bd. II, S. 143. 3) B. r. Sect. 63 . . . אמרו ישראל. 4) B. r. Sect. 20 ... ד״א. Die beiden letzten Stellen scheinen der Redaktion des B. r. anzugehören und charakteristren vielleicht eine noch spätere Zeit, wo sich das Christenthum durch Synagogenzerstörung manifestirte. 5) Br. Sect. 37. War R. Pinchas ttt der Agada ein Schüler R. Hoschajas des II., der zur Zeit des Gallus noch gelebt (B. r. Sect. 76), wie aus Sect. 4, 11, 84 u. namentlich 92 hervorzugehen scheint, oder jedenfalls in der auf R. Hoschaja folgenden Zeit (vgl. B. r. Sect. 31 u. 29), so mußte sein Sohn wie auch der später blühende R. Tanchuma (B. r. Sect. 4) mindestens im 3ten Viertel des 4ten Jahrhunderts gelebt haben (vgl. oben S. 188.) 6) B. r. Sect. 9. R. Berechja tradirt oft im Namen R. Jehuda b. Simons (Sect. 3, 12, 41, 27, 53, 77, 86, 85), der ein jüngerer Zeitgenosse N. Abbahus war (j. Sabb. 16 b) nnd scheint daher sicherlich im ersten Drittel des 4ten Jahrhunderts geblüht zu haben. (Vgl. Grätz, Monatsschr. 28. Jahrg. S. 14). Er muß aber noch später gesetzt werden, da er im Namen R. Jakob b. Sabdi's berichtet (j. Berach. VII, 11t>), R. Jakob b. Sabdi aber R. Jose (350 — 60) untergeordnet war (j. Pea 32 d). Hat R. Berechja im zweiten Drittel, so muß sein Enkel mindestens im dritten Drittel des 4ten Jahr- Hunderts gelebt haben. Wahrscheinlich ist dieser R. Chija identisch mit R. Chija b. Ada, dem Schüler R. Manas (vgl. Jntrod. S. 82d). 7) B. r. Sect. 8, 19. Chanina b. Jdi, ein Schüler R. Pinchas' und jüngerer Zeitgenosse R. Mana's (375), vgl. Jntrod. S. 881), 89 a. Die Rabunon, welche sich auf ihn berufen, gehören den letzten Jahren des 4ten Jahrhunderts an. 8) Erwähnenswerth sind viele dem B. r. eigentümliche Namen, von welchen der j. Talm. nichts zu wissen scheint. Abba Jose aus Caesarea (B. r. Sect. 22; diesem gehört das anonyme Proöm in Sect. 30 an, vgl. b. Sanhedrin 118a) — Bar Chatija (B. r. Sect. 30, 31 nach Jalk. z. St. Bar Chunja, vgl. j. Berachot V110 ä, in dessen Namen bereits R. Asaria tradirt (B. r. Sect. 53), ist wahrscheinlich mit Simon b. Chota (B. r. Sect. 56) identisch (vgl. Kefar Chotia B. r. Sect. 65). — Daniel der Schneider (vgl. B. r. Sect. 32), dessen Ausspruch (B.r. Sect. 64 ועמדה רבה. דניאל חייטה אמר אם אין אדם עושה עצמו כמו עבד לעבדו אינו קונה אוחו . .. בנוהג שבעולם אדם צריך לטרוח ולבקש יציאת ביתו והם יושבים בביתו) die eigene ärmliche Existenz wieder-