Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Journal
- Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Volume
- 8 (1881)
- Issue
- 1 (1881)
- Date
- 1881-01-01
- Page
- Seite 177 (sequence 180)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Zur Kritik der Mischna. 177 kein Sittenspruch bis auf die Zeit des R. Me'tr erhalten. In die Sammlung des R. Akiba aber wurde nur eine bestimmte Anzahl (10 Generationen) von Gesetzeslehrern ausgenommen. So ist es leicht erklärlich, daß diese alten Tanaim von der Zeit vor dem Untergang des Tempels in Abot fehlen. — Rabbi Jehuda Hanasi hat nun am Schlüsse der Mischna rischonah neben die Sprüche Hillel's die seines Vaters und Groß- Vaters, als der Nachkommen Hillel's, gesetzt. Dabei hat er zuerst die zwei Sätze 78רבן נמ<^י und שמעון בנו aus der ältern Mischna des R. Me'ir wörtlich herübergenommen, sodann noch einen Spruch seines Vaters hinzugefügt, den derselbe als Nast gelehrt und den er selbst von ihm gehört hatte. Bei diesem Spruche (1,18) wird Rabbi's Vater, wie auch sonst in der Mischna, ״Rabbi Simon b. Gamliel" genannt.*) (Fortsetzung folgt.) *) Dieser Spruch fehlt in der Mischna des R. Nathan, woraus ebenfalls zu ersehen, daß derselbe erst von R. Jehuda Hanasi hinzugefügt wurde.