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Magazin für die Wissenschaft des Judenthums · 1881-01-01 · 1 (1881) · p. Seite 176

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Journal
Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
Volume
8 (1881)
Issue
1 (1881)
Date
1881-01-01
Page
Seite 176 (sequence 179)
Language
German
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176 Hoffmann Gittin IV geschieht? Warum ferner wird sein Sohn Simon nicht Rabban Simon, wie sonst, genannt? (Man wäre versucht, aus diesem Grunde die beiden Aussprüche der Miachna riaodonali zuzuweisen; allein dann wäre ihre Stellung in der Mischna des R. Nathan nicht zu erklären.) 2) Es wäre ganz unbegreiflich, daß von dem berühmten N. Gamliel de-Jabneh, dem Groß- Vater Rabbi's, kein einziger Spruch in Abot ausgenommen wurde. Alle Schwierigkeiten lösen sich aber durch folgende Annahmen: Von Beth-Schammai und Beth-Hillel wurde die Uisobna rischonah redigirt, welche die Sprüche der Träger der Tradition bis nach Hillel und Schammai enthielt. *) R. Akiba führte die Traditionskette bis zu seiner eigenen Zeit fort und fügte zur alten Mischna noch die Sprüche des N. Jochanan b. Sakkai und seiner vorzüglichsten Schüler hinzu. Indem so zehn Generationen der Traditionslehrer an einander gereiht waren, schien es angemessen mit der Betrachtung בעשרה מאמרות (V, 1 ff.) den Traktat zu beschließen. Das folgende Tana'imgeschlecht, (R. Meir und Genossen), fügte der Mischna des R. Akiba noch Sprüche anderer älterer Tanaim an.**) Darunter nahmen sie auch die Aussprüche des R. Gamliel de-Jabneh und seines Sohnes Simon auf. Letztern nannten sie als Collegen, dazu unmittelbar neben seinem Vater, vielleicht auch, weil sie den betr. Spruch noch vor seinem Nasiat von ihm gehört, nicht mit dem Titel ״Rabban" oder ״Rabbi". רבן גמליאל und שמעון בגו in Abot I, 16 f. sind demnach keine Anderen, als R. Gamliel de-Jabneh und dessen Sohn R. Simon. — Das folgende Tanäimgeschlecht (Rabbi und R. Nathan) fügte der Mischna des R. Meir wieder viele Sprüche hinzu, die aber ebenso wie die früheren von R. Meir hinzugefügten von jedem Tanaiten in verschiedener Weise geordnet wurden. — Von R. Gamliel Hasaken und dessen Sohn Rabban Simon hat sich ebenso wie von Simon, dem Sohne Hillel's, *) Jedoch halte ich den Satz: שמעון תצדיק תית משירי כגסת תגדולה (I, 2) für einen spätern Zusatz zur alten Mischna, aus Gründen, die in den späteren Bemerkungen, s. G. w., vorgebracht werden sollen. **) Wahrscheinlich die oben 8ub o genannte Partie der Mischna des R. Nathan.

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