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Magazin für die Wissenschaft des Judenthums · 1881-01-01 · 1 (1881) · p. Seite 110

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Journal
Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
Volume
8 (1881)
Issue
1 (1881)
Date
1881-01-01
Page
Seite 110 (sequence 113)
Language
German
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110 Berliner nur nach dem Titel, den sie gegenwärtig trägt, kurz bezeichnet, von einer bibliographischen Darstellung dagegen Abstand genommen wird. Nur auf besondere Einzelheiten, welche allgemeineres Interesse haben, wird ausdrücklich hingewiesen werden; oft werden solche auch ganz mitzutheilen sein. Die Aufstellung erfolgt nach laufenden Nummern; die daneben in Klammern gesetzte Ziffer bezeichnet die vom Besitzer ursprünglich nach der Erwerbung der betreffenden Handschrift gegebene Nummer. Die Klassificirung der Handschriften wird nach den Disciplinen, welche sie behandeln, vorgcnommen werden; jedoch nicht in einer alphabetischen Aneinanderreihung der Autoren, weil mir die Handschriften nur successive hierher gesandt werden. Bei Handschriften mit verschiedenem Inhalt wird die ganze Beschreibung derselben gleich bei der ersten Veranlassung erfolgen. 6m Index, der am Schluffe beigefügt werden wird, soll aber das Aufsuchen erleichtern. Wir beginnen mit I. Exegese. 1. (137) Commentar zum Pentateuch, von Jakob b. Ascher — Folio, Papier; von Jsaac b. Joseph aus der Provinz Aveiro (אבירה) in Portugal, in Jerusalem begonnen und in Safed am Sonntag, 7. Debet 5149 vollendet. Am Anfang, in der Mitte und am Ende defect; aber später von italienischer Hand ergänzt, mit Glossen eines Kalman. Die Handschrift war im Besitze eines Jizchak Jekutiel b. Mordechai Kelheim, mit dein Beinamen Kafmann Kelheim, dann eines Baruch b. Joseph Naftali Kohen. Aus dem Deckel, nach dem Schluffe, befindet sich ein altes Pergamentblatt mit dem Raschi-Commentar zu Menachot S. 41*> 42» Ende. Es ist ohne Zweifel die von Asulai in Mantua gesehene Handschrift; s. Schem Ha-Gedolim Buchst. ׳ S. 86 sä. Wilna. — lieber eine andere Handschrift mit Glossen von Israel Bruna im Besitze Carmolh's s. Literaturblatt des Orients 1851 S. 373. (Wer besitzt jetzt diese Handschrift?) Js. Bruna selbst citirt diesen Commentar in seinen Responsen No. 241, S. 99*> sä. Stettin und nennt hierbei den Verfasser Jakob b. Ascher, der נזיר genannt

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