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Magazin für die Wissenschaft des Judenthums · 1881-01-01 · 1 (1881) · p. Seite 108

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Journal
Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
Volume
8 (1881)
Issue
1 (1881)
Date
1881-01-01
Page
Seite 108 (sequence 111)
Language
German
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Eine seltene Drivat - Oibkiotüek. Die Namens-Chiffre שז״חה wird allen Denen, welche mit den literarischen Erscheinungen auf dem Gebiete der jüdischen Wissenschaft während der letzten zwei Jahrzehnte vertrant sind, nicht unbekannt geblieben sein. Sie enthält die Initialen der Namen שלמה זלמן חיים האלברשטאם und gehört Herrn Salomon Joachim Halberstam in Bielitz (Oestreichisch-Schlesien) an. Die Liebe, mit der dieser Gelehrte die jüdischen Studien neben seinem eigentlichen, dem kaufmännischen, Berufe pflegt und die Liberalität, mit der er bei jeder Gelegenheit die verschiedensten Spezial-Arbeiten fördert und sie aus seinem reichen Wissensschatze unterstützt, verdienen besonders hervorgehoben zu werden. Seine lehrreichen Aufsätze in hebräischen Zeitschriften, (einige derselben sind auch in deutscher Sprache), wie seine Zusätze zu verschiedenen Werken, werden immer als eine reiche Quelle für Sicherstellung oder Berichtigung gewisser Einzelheiten bleiben. Womit er Anderen bei ihren Arbeiten durch die Hergabe von Handschriften oder seltenen Druckwerken aus seiner Bibliothek bisher gedient hat, erkennt man in reichem Maße, wenn man die Schriften von Gelehrten, wie Steinschneider, Neribauer, Kodak, Jellinek, Güdemann. Rabbinowitsch, Buber u. m. A. kennen lernt. Vieles aus ihren literarischen Leistungen knüpfen diese Männer selbst an den Namen Halberstams an, und zollen ihm hierfür ihre besondere Anerkennung. Es dürfte daher nicht unangemessen sein, den Lesern diesen Freund und Pfleger der jiidischen Literatur in einigen Zeilen vorzuführen, bevor wir dazu übergehen, seine Handschriften-Sammlung, der fast keine zweite Bibliothek im Privatbesitz zur Seite gestellt werden kann, näher zu verzeichnen.

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