Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Journal
- Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Volume
- 7 (1880)
- Issue
- 1 (1880)
- Date
- 1880-01-01
- Page
- Seite 258 (sequence 261)
- Language
- German
- Belongs to
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258 Recension. Wurzelwörterbuches. Es werden bei einigen Artikeln auch grammatische Fragen allgemeiner Art besprochen, so die Bildung der Reflexivstämme Niphal und Hithpael (p. 18—22), die aus dem einfachen Stamme gebildeten Passivformen (p. 33—37), die Stammbildung der ׳'s - Wurzeln (p. 41—49), die Hithpaelbildung der mit Zischlauten beginnenden Wurzeln (p. 130—139), wobei eine sehr interessante Bemerkung über die Verwandtschaft des Hebräischen, Aranräischen und Arabischen (p. 135 f.) gemacht wird, die Niphalbildung der doppellautigen Wurzeln (p. 186—188 und sonst), das Mn vor Verbalsuffixen (p. 214—217) 11. A. — Die folgende Schrift I. G.'s, Kitäb-attantih, ם' ההערה, hat die Form eines Sendschreibens an einen Freund, dem sein Exemplar des Mustalhik mit anderen Habseligkeiten auf der Reise geraubt worden war und der nun ein neues Exemplar erhält und dazu jene Schrift, welche nur von kurzem Umfange ist (p. 247—267). Sie soll eine Replik sein gegen ein böswillges Pamphlet, in welchem die Kritik des Mustalhik als lückenhaft bewiesen und die Versehen I. G.'s aufgezeigt werden sollten. Das Sendschreiben zeigt ans schlagende Weise, wie ungründlich und urtheilslos die Gegner in ihrem Angriffe vorgegangen seien. Die dritte Schrift, NisLlah - attakrlb wattashll, ם' הקירוב והישור (p. 268 -342) ist ebenfalls an einen Freund gerichtet, der Abulwalid ersucht hatte, ein Buch zu verfassen, in welchem das in I. Ch.'s Schriften der Auffassung des Anfängers entfernt Scheinende ihr näher gebracht, und das dem Verständniß zu Schwere erleichtert werden sollte. I. G. erfüllt diesen Wunsch in der Form eines raisonnirenden und oft zur selbstständigen Erörterung werdenden Cvmmentars zu einzelnen Sätzen d. Ch.'s, besonders über die hebräische Lautlehre. Gewichtigeren Angriffen, als die zweite Schrift I. Ch.'s, verdankt die viert«, das Kitäb attaswija, ם' ההשאה (p. 343 -379) ihre Entstehung. Sie ist ein offenes Sendschreiben an die Freunde, um sich der offenen und versteckten Angriffe der Anhänger I. Ch.'s zu erwehren. Diese erkannten die Kritik Jbn Ganächs an den Werken des Meisters nicht für berechtigt an und trachteten den kühnen Forscher, dessen Mustalhik sehr stark verbreitet war, zu verkleinern. An ihrer Spitze stand, wie von anderer Seite be-