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Magazin für die Wissenschaft des Judenthums · 1880-01-01 · 1 (1880) · p. Seite 257

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Journal
Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
Volume
7 (1880)
Issue
1 (1880)
Date
1880-01-01
Page
Seite 257 (sequence 260)
Language
German
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Necension. 257 und er gab dieser Verehrung in allen seinen Schriften, besonders aber in der ersten Ausdruck, mit welcher er als selbstständiger, aber vor der wahren Autorität der Verdienste Jbn Chajüg's sich dankbar beugender Forscher auftrat. Nichts charakterisirt I. G. bester, als die männliche Bescheidenheit, mit welcher er sich in der Einleitung zum Mustalhik über das Verhältniß dieser seiner Arbeit ju den ihr zu Grunde liegenden Werken I. Ch's ausspricht. ״Ich beabsichtige nicht, Gott weiß es, in meinen Bemerkungen diesen Mann anzugreifen; schöpfen wir doch aus seinem Meere, schlagen wir doch aus ihm die Funken, die uns erleuchten. — Vielmehr folgen wir hierin dem Philosophen, der in einerMiderlegungsMato's sagte: ״Es ist ein Widerstreit zwischen Plato und der Wahrheit, beide sind mir lieb und theuer, aber die Wahrheit ist es in höherem Maaße." Es ist fast ergreifend, wie der in seiner Polemik oft schonungslose I. G., bevor er die Versehen und Jrrthümer des Meisters aufdeckt, dieselben in der liebevollsten Weise entschuldigt. Die Anordnung des Mustalhik folgt der von I. Ch.'s beiden Schriften und behandelt in streng alphabetischer Folge die einzelnen Elasten der schwachlautigen Zeitwörter (p. 14—178) und die Verba geminata (p. 178—243). In dem Schlußworte (p. 243 — 246) erklärt I. G., daß er zu dem Zwecke seiner Arbeit die ganze heilige Schrift acht Mal sorgfältig durchgelesen habe, er rühmt von seinem Buche, daß es über fünfzig Wurzeln enthalte, die I. CHentgangen waren, daß es zu anderen Wurzeln in fünfzig Fällen von Jenem nicht erwähnte Bedeutungen nachweist, sowie in mehr als hundert Fällen übersehene Formen und Beispiele. An zwanzig Stellen, resumirte I. G. weiter, bringt er von seinem Vorgänger vernachlässigte mögliche Erklärungen, an vierzig Fragen wirft er gegen Behauptungen desselben auf und bringt außerdem an zahlreichen Stellen sehr nützliche Bemerkungen an. Nicht als Ruhmredigkeit darf man diese Aufzählung betrachten, sondern als den Nachweis der Berechtigung dieser kritischen Arbeit, mit der der Jünger gegen die anerkannte Autorität des Meisters aufzutreten gewagt hatte. Es würde hier zu weit führen, auf Einzelheiten des Mustalhik aufinerksam zu machen, derselbe bildet die Grundlage für einen beträchtlichen Theil des später!;

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