Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Journal
- Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Volume
- 7 (1880)
- Issue
- 1 (1880)
- Date
- 1880-01-01
- Page
- Seite 191 (sequence 194)
- Language
- German
- Belongs to
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Literatnrbericht. 191 ךבשך מצער, עקצך אכזר, טעמתי, תבל, במעט ימי: טעמתי ואירא; על כן קדמתי ואזןף למרומי Als Separatabdruck aus der in Corfu erscheinenden jüdischen Monatsschrift ״Mose" (in italienischer Sprache, redigirt vom Rabbiner Levi) liegt die Autobiographie S. D. Luzzatto's vor, aus der in den ersten Jahrgängen des Hammagid mehrere hebr. Artikel mitgetheilt waren. Voran gehen einige literar-historische Notizen über die Familie Luzzatto's, vom 16ten Jahrhundert an. Dieselben waren bereits im Jahrbuche von Busch, 1847, veröffentlicht, und erscheinen hier in italienischer Uebersetzung von Dr. David Lolli. Auf einen Namen Luzzatto, vielleicht den ersten, der genannt wird, habe ich oben S. 114 hingewiesen. Eine Separatausgabe des Lehrgedichtes דרך ארץ, zuerst abgedruckt in der hebr. Zeitschr. ״Zion" (1841), in welchem Luzzatto seine bekannte Abneigung gegen die griechische Philosophie in ihrer Uebertragung auf den jüdischen Lehrbegriff zum lebhaften Ausdruck bringt, zugleich in Verbindung mit einer meisterhaften italienischen Uebersetzung, unter dem Titel ״II falso progresso“ von Prof. Esdra Pontremoli in Vercelli. תורה נדרשת, wovon nur ein Theil des hebräischen Originals bisher in Zeitschriften veröffentlicht ist, erscheint ganz in italienischer Uebersetzung, vom Rabbiner Coen Porto in Venedig angefertigt. Es sind kritische Studien über die Wahrheit des göttlichen Gesetzes, von denen zu wünschen wäre, daß sie recht viele geneigte Leser in Italien fänden, die durch sie ihren wankenden Glauben befestigen und ihr jüdisches Leben verbeffern mögen. Ein sehr intereffantes Verzeichniß der einzelnen Abhandlungen und Aufsätze Luzzatto's, die sich in den verschiedenen Zeitschriften zerstreut finden, ist im Erscheinen begriffen. Es liegen bereits 6 Bogen von dieser Schrift vor. Die Art und Weise, mit der der Sohn es versteht, dieses Verzeichniß instruktiv zu machen, dürste ein Vorbild werden für andere ähnliche Arbeiten. Neben den bibliographischen Werken und Catalogen, welche wir