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Magazin für die Wissenschaft des Judenthums · 1880-01-01 · 1 (1880) · p. Seite 179

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Journal
Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
Volume
7 (1880)
Issue
1 (1880)
Date
1880-01-01
Page
Seite 179 (sequence 182)
Language
German
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Recensionen. 179 Verf., um 116 eine bedenkliche, dem Judenthume sich entgegensetzende Richtung, und wiederum waren es, wie der zweite Excurs näher nachweist (S. 154 ff.) R. Josua und seine Zeitgenoffen, welche der bis dahin friedlich mit dem Judenthum verbundenen Gnosis (S. 41) sich entschieden entgegensetzten. — Nach dieser ausführlicher gegebenen Probe können wir die anderen Ergebnisse der in dem besprochenen Buche geführten Untersuchungen nur leichthin andeuten und hierbei auf einige der bemerkenswerthesten Punkte die Aufmerksamkeit der Leser in Kürze lenken. Schön wird im Verlaufe der Erörterung der Werth der griechischen Sprache in der Uebersetzung der h. Schrift für die gesetzliche Auslegung mit einer Menge feiner Bemerkungen nachgewiesen (S. 44—46). Der Auffassung des Maimonides, wonach die halachische Auslegung der talmudischen Literatur sich lediglich als Anlehnung (אסמכתא) erklären lasse (S. 48), wird die abweichende Ansicht des Nachmanides gegenübergestellt (S. 49), um des Verf. eigene Entscheidung anzuschließen (S. 50) und die befremdlichen, alles Ernstes gegebenen Deutungen des Hebräischen in Talmud und Midrasch, als ob es wirklich griechisch wäre, zu vermitteln (S. 53. 54). Es folgt darauf eine Erörterung über den Begriff der mündlichen Lehre und über die verschiedenen Verbote schriftlicher Aufzeichnungen u. s. w. (S. 57—67). Hieran schließt sich eine Unterscheidung der apokryphen Schriften (ספרים חיצוגים) in zwei Klassen und wird versucht, das Buch Sirach gegen die Bezeichnung als Ketzerbuch durch Emendation zu schützen (S. 68—76). — Im Excurs über Aristobul wird überzeugend nachgewiesen, daß drei Fälscher christlichen Glaubens nach einander Urheber der dem Eusebius vorliegenden Aristobulea gewesen sein müssen, während bisher die Täuschung jüdischen Schriftstellern zugeschoben und in üblicher Weise dem Judenthum zum Tadel angerechnet worden sind. Hierbei verdienen besondere Beachtung die Parallele S. 98 und die nachgewiesenen Anspielungen auf den christlichen Sonntag S. 99. — Reich an Belehrung ist der zweite Excurs über die Gnosis; ein besonderes Jntereffe erwecken die schlagenden Parallelen aus Platon's Timäus,

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