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Magazin für die Wissenschaft des Judenthums · 1880-01-01 · 1 (1880) · p. Seite 146

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Journal
Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
Volume
7 (1880)
Issue
1 (1880)
Date
1880-01-01
Page
Seite 146 (sequence 149)
Language
German
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146 Hoffman« erhielten die Priester zur Zeit des ersten Tempels nicht von einem, sondern von unzähligen Heilgthümern (Bamoth). 2) Mit den Opsertheilcn verwandt sind andere Gaben, wie Sünd- und Schuldopfergeld (2. Kön. 12, 17) und Erstlingsfrüchte (בבורים Exod. 23, 19 vgl. Deut. 26). 3) Von den nicht in das Heiligthum zu bringenden Gaben werden außerhalb des PC. erwähnt: a) von jedem geschlachteten Thiere Vordersuß, Kinnbacken und Magen (Deuter. 18, 3);*) d) die Erstlinge von Korn, Most und Oel, die Theruma, welche von den Erstlingen aller Früchte der Erde zu unterscheiden ist (Deut. 18,4, vgl. Exod. 22,28);**) 6) das Erste *) Die meisten neueren Kritiker glauben, das זבח in Deut. 18, 3 sei Schelamim, wonach das Deut, mit demkO., der bei Schelamim dem Priester Brust und Schenkel zutheilt, in unlösbarem Widerspruch sich befände. Allein, wenn wir schon in der vorigen Anm. das Sebach in 1. Sam. 2 von Schelamim unterscheiden mußten, so ist dies noch mehr hier im Deut, geboten. Das Deut, gestattet überall nach Belieben zu schlechten und zu essen, während vorher jede Schlachtung Opfer sein mußte (Deut. 12, 20 ff.), es verbietet auch außerhalb der heiligen Stadt jedes Opfer und beschränkt so die Opfer aus ein geringes Maß. Fast nur in den Festzeiten, wo Alle nach der heiligen Stadt wallfahrten, sollte geopfert werden. Würde nicht durch diese Bestimmungen das Einkommen der Priester bedeutend geschmälert, wenn nicht eine Vorschrift gegeben worden wäre, daß auch jetzt, obgleich den Schlachtungen der Opfercharakter entzogen, den Priestern ein Theil davon zukomme, eben weil bisher jede Schlachtung Sebach war? Wenn nun Wellhausen zugibt, daß vor dem Deut, jede Schlachtung Opfer sein mußte und mithin der Priester einen Theil davon erhielt, so folgt daraus, daß das deuteronomische Gesetz diesen Antheil auch von profanen Schlachtungen zu geben befiehlt, und unter 3 ,18) זבח) nicht Schelamim, sondern die außerhalb des Heiligthums geschlachteten Thiere versteht, von denen auch oben (12, 21) der Ausdruck וזבחת gebraucht wird. **) Mit Unrecht identificirt W. (S. 162) die ראשית in Deut. 18. 4 mit der in Deut. 26, ohne zu bedenken: 1) Deut. 26, 2 befiehlt zu nehmen von den Erstlingen aller Früchte der Erde und in einen Korb zu legen, während nach 18, 4 nur oie Reschith von Korn, Most und Oel gegeben werden soll. 2) Nach 18, 4 wird die Gabe direct dem Priester gegeben und gar nicht nach dem Tempel gebracht; 26, 2 u. 10 dagegen befiehlt die Erstlinge nach dem Tempel zu bringen und Gott zu weihen, vergl. Sprüche 3, 9. 3) Deut. 26 ist offenbar die Ausführung von Exod. 23, 19 und 34, 26, wonach die Erstlinge nach dem Tempel gebracht werden sollen; dort aber heißt diese Spende בבורים, das sind die zuerst reif gewordenen Früchte (vgl. Jesaja

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