Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Journal
- Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Volume
- 7 (1880)
- Issue
- 1 (1880)
- Date
- 1880-01-01
- Page
- Seite 75 (sequence 78)
- Language
- German
- Belongs to
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Bemerkungen zu dem Wortlaute der Emunot we-Deot. 75 dere ich darauf." ד! מופתים הנללאים (Seite 71) ist ein oft bei Jbn T. wiederkehrender Ausdruck, wo im Arabischen steht; es sollte vielleicht ופלאים!-! gelesen werden. בכלל (S. 72 oben) giebt sich leicht als Druckfehler f. בכתב zu erkennen. Die Worte ותסינר נלהנלנעם בדבר נכרי (das. Z. 2 v. u.) sind eine theils sklavische, theils unrichtige Wiedergabe des Originals: L^jüLj Die Construction des V. mit (״etwas erkennen, einsehen") ist gewöhnlich, was aber im Hebr. bei לכיור (das überhaupt mehr ״bestimmen, abschätzen" bedeutet) nicht der Fall ist. Und dann bedeutet hier nicht דבר נכרי, sondern eher דבר זר oder דבר נבער oder auch geradezu כולן ר. Willkürlich ist die Uebersetzung F.'s: ״und die als wahr erkannte (nämlich Wesenheit) wird durch die Abweisung des Gegensatzes bestimmt." s'j£uJ! ״die (erwähnten vier) verbotenen Grundübel" übersetzt I. T. mit כור כרם דלטוזרים!-!, was entweder ד! מזרים (von נזר) oder הנלזהרים (von זהר) zu lesen ist. F. wählt das Letztere, übersetzt aber ״vier Arten von vorgeschriebenen Vernunftgeboten", die ״nicht als zwingend normativ (musharim)" angesehen werden, was in den Worten Saadia's nicht liegt, der nur sagt, daß von Einigen diese auch von der Vernunft verbotenen vier Grundlaster nicht als (wirklich) verboten betrachtet werden, da bei ihnen Lust und Unlust, Schmerz und Schmerzlosigkeit das einzig Bestimmende für das Handeln sei. Er zielt hierbei natürlich auf Diejenigen hin, die dem, freilich auf die Spitze getriebenen, epicuräischen Principe oder auch dem der älteren Hedoniker, nämlich der Cyrenaiker folgen, wonach die Lust (HSovH das einzig unbedingte Gut und daher das Ziel des Lebens, sowie der Schmerz das einzige, wahrhafte Uebel sei, wie Diogen. Laertius (äs vitis philos. X, §. 128—129 u. II, §. 87) berichtet. In כי לא יתכן שיחייב לאכל (S. 73, Z. 5 v. u.) ist שיחייב ganz ungehörig und auch vollkommen unverständlich; im Arabischen steht: J51 igAia.? A <י1ל was nur ״ohne Beschränkung essen" ausdrücken kann; unverständlich ist aber auch נלה שהוא דומה לו, obwohl es mit dem Wortlaute unserer HS.: