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Magazin für die Wissenschaft des Judenthums · 1880-01-01 · 1 (1880) · p. Seite 37

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Journal
Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
Volume
7 (1880)
Issue
1 (1880)
Date
1880-01-01
Page
Seite 37 (sequence 40)
Language
German
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Islam und Judentbum. 37 Was sie über Paradies und Hölle schreiben, ist sehr unvollkommen. Er sMuhammeds sagte ihnen, daß er die gestorbenen Jungfrauen ehelichen und beschlafen werde. Daher schmücken sie die gestorbene Jungfrau ihm zu Ehren. Den Sinn (ענייני) von Paradies und Hölle nahmen sie wörtlich. Selbst den Ursprung der Benennung von Paradies und Hölle wissen sie nur von uns, und nicht Dies allein, sondern auch alle Benennungen, welche in der Schrift Vorkommen, sind ״von uns gestohlen"; denn sie benennen im Plural, was keine Mehrheit hat, und kennen die etymologische Grundbedeutung des Wortes (מהות מוצא השם) nicht. Den Tag Sabbat nennen sie wie wir, welches Wort aber ״Ruhen" bedeutet, während sie an demselben nicht ruhen. So nennen sie sich selbst die 'hanifitische sd. h. arabisch rechtgläubiges Nation, weil sie (nach hebr. Etymologie^ eine heuchlerische Nation sind, die swie das Schweins ihre Klauen ausbreitet, um ihre Reinheit zu zeigen, ״ein Geschlecht, rein in seinen Augen, aber von seinem Unflath nicht gewaschen"! (Spr. 30,12.] — Mit einem andern Attribute nennen sie sich al-Jslam, gestohlen von dem Attribut Schulamith, welches der Sänger (Hohel. 7, 1.) unserer Nation beilegt, Jeruschalaim und deffen Könige Schelomo, und weil sie vollkommen (שלמים) im Glauben sind. Die Engel nennen sie MalLike (מלאיביה), kennen aber nicht die Wurzel dieses Namens, welche senden bedeutet; und so in anderen Dingen, bei denen ich nicht lange verweilen will, da sie allgemein bekannt sind. Es ist nun unsere Absicht, in der wir begonnnen, erreicht, nämlich sdarzuthuns, daß, wenn sie keinen andern Beweis für die Göttlichkeit ihrer Schrift, als die Vollkommenheit der darin befindlichen Glaubenslehren haben, es keinen solchen Beweis gebe; denn diese sGlaubenslehrens zsind nicht vollkommen, sondern mangelhast. Jbn Roschd, der Aeltere, welcher, wie bemerkt (oben fol. 19 S. 18), sagte, daß er ein Buch verfassen werde, um den Vorzug ihrer Schrift vor denen der anderen Religionen nachzuweisen, that dies nicht, und man wird es nie thun, weder er

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