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Magazin für die Wissenschaft des Judenthums · 1880-01-01 · 1 (1880) · p. Seite 24

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Journal
Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
Volume
7 (1880)
Issue
1 (1880)
Date
1880-01-01
Page
Seite 24 (sequence 27)
Language
German
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24 Steinschneider Träume aufstellt und wegen Beseitigung der ״Gegend"(י(.«$& הצד) Wenn er (Gott) aber unkörperlich ist: so wird die Lehre zu einer erdichteten (מדומה), u. zwar weil die Sendung der Propheten (in ihrer Lehre) *) darauf gebaut ist, daß die Offenbarung (המהוה) ihnen (über sie) vom Himmel herabkomme. Daraus ist auch ihre Lehre gebaut, daß die erwähnte Schrift vom Himmel herabgekommen, wie es heißt: ״Wir haben sie herabgesendet in einer gesegneten Nacht." Das Herabkommen der Offenbarung vom Himmel ist aber wieder darauf gebaut, daß Gott im Himmel ist und eben so (ist auf Letzteres die Annahme gebaut), daß die Engel vom Himmel Herabkommen, und zu demselben hinaufsteigen, wie es heißt: ״Zu ihm steigt auf die gute Rede und die rechte That"; ferner: ״Die Engel und der Geist steigen zu ihm auf." Mit der Körperlichkeit wird aber auch die Bewegung und somit die Vorstellung aufgehoben, welche mit der Lehre (der Beschaffenheit) al-'Hischar, d. i. Auferstehung1 2 3 4) verbunden ist, daß nämlich der Schöpfer zu den Leuten des Hischar aufsteigen werdet) Eben so schwer wird die Erklärung der Tradition von dem bekannten Herabsteigen, obwohl die Interpretation letzterem näher liegt, als in Bezug auf den 'Hischar, welcher in dem Gesetze traditionel sich forterhalten hat. Man sollte also dem gemeinen Volke Nichts mittheilen (יבואר), was bei ihm darauf hinansgehen würde, den Wortlaut dieser Stellen (אלה הנגלים) aufzuheben. Denn die Wirkung derselben auf die Seelen der Menge ist nur vorhanden, wenn sie nach ihrem offenbaren Sinn genommen werden; wenn sie aber gedeutet werden, so wird dies Eines von Beiden zur Folge haben: entweder es wird die Deutung auf Dieses und Aehnliches in der Lehre ausgedehnt, die ganze Lehre zerrissen, und die von ihr bezweckte Weisheit vereitelt werden, oder man wird von allen diesen Dingen sagen, daß sie unklar (מהמדומוה) sind. Alles dies ist aber Vereitlung der Lehre und 1) Hier ist ein, bei Averroes (deutsch von I. Müller S. 58, hebr. in Cod. Leyden 15 f. 120) vorkommender Satz übersprungen. 2) Zusatz des Verfassers, der auch weiter modificirt und kürzt. 3) Diese ungenaue Erklärung ist Zusatz des Uebersetzers; .L&acüf ist das jüngste Gericht überhaupt (s. die Anmerkungen). ' 4) Auch hier fehlt ein Satz des Originals׳

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