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Magazin für die Wissenschaft des Judenthums · 1880-01-01 · 1 (1880) · p. Seite 18

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Journal
Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
Volume
7 (1880)
Issue
1 (1880)
Date
1880-01-01
Page
Seite 18 (sequence 21)
Language
German
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18 Steinschneider die Glückseligkeit verschaffen, gegenüber dem, was andere Schriften und Lehren enthalten, daß diese Lehre darin unendlich vorzüglicher als die anderen sei. Ueberhaupt, wenn es Schriften giebt, welche Lehren enthalten, welche würdig sind, Worte des lebendigen Gottes genannt zu werden, wegen ihrer Absonderlichkeit (זרותם), ihrer Verschiedenheit von der Art menschlicher Worte und ihres Abstandes davon in dem, was sie an Wissen und Thun enthalten: so ist ersichtlich, daß die Schrift, nämlich der Koran, es vielfach mehr verdient. Es wird dir dieses deutlicher werden, wenn du die [anberen] Schriften, nämlich die Thora und das Evangelium (N. T.) kennen lernst. Wären wir geneigt, den Vorzug einer der Lehren (und den Vorzugs der fuils^s den Jsmaeliten vorgeschriebenen Lehre vor den anderen (nämlich) der Juden und Christen, und den Vorzug der Belehrung, die (uns) den Jsmaeliten gegeben ist in der Erkenntniß Gottes und der Verheißungen und dessen, was zwischen beiden ist, auseinanderzusetzen: es bedürfte dies vieler Bände; obzwar wir die Absicht (unsere Unzulänglichkeit) bekennen, dies zu vollführen. Darum sagen wir von dieser Lehre, daß sie das Siegel (חותמת) der Lehre sei, und sagte der Religionsstifter: ״Hätte Moses mich erreicht (zu meiner Zeit gelebt), so hätte er nicht angestanden, mir zu folgen." Diese Lehre schließt alle Menschen ein, daher sagte er: ״Ihr Menschen! ich bin der Gesandte Gottes an euch Alle"; ferner: ״Ich bin gesandt an den Rothen und an den Schwarze»."" —So weit die Worte ibn Noschd's, der diese seine Worte weitläufig zu rechtfertige» (יפיפות) sucht. III. Nachdem also ihr Beweis für die Göttlichkeit dieser ihrer Lehre auf den Vergleich mit der vollkommenen Lehre Mosis beruht — indem jene in allem von ibn Roschd Ertvähntem einen Vorzug vor dieser besitze: wenn nun nachgewiesen werden wird, daß Dies falsch sei, so werden sie auch keinen Beweis für die Göttlichkeit ihrer Lehren haben. Dies wird aber von den zwei erwähnten Gesichtspunkten aus erwiesen werden: aus deren Absonderlichkeit (זרותם) und Verschiedenheit von der Art menschlicher

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