Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Journal
- Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Volume
- 7 (1880)
- Issue
- 1 (1880)
- Date
- 1880-01-01
- Page
- Seite 16 (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
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18 Steinschneider Mann, nämlich abu 'Hamid, gethan, der Lehre und Wissenschast (selbst) schädlich sei. ' Ferner schrieb ibn Roschd gegen abu'Hamidim Buche ״Widerlegung der Widerlegung" wie folgt: ״Dieser Mann erklärte die Philosophen als Ungläubige in drei Fragepunkten (1 :(שאלות. in den Verheißungen svon den letzten Dingen (2;![(ביעודים. indem sie sagen, daß Gott nicht die Einzeldinge Wiste sspecielleProvidenz); und 3. daß die Welt unerschaffen sei." Ferner sagt er von ihm: ״Im Buche ״Widerlegung der Philosophen" behauptet er, daß kein einziger Muhammedaner an eine geistige Verheißung (יעוד תחתני) glaube, in einem andern sagt er aber, daß die 'Sufi daran glauben. Demnach ist keine Uebereinstimmung über die Ungläubigkeit desjenigen, der an eine geistige Verheißung, nicht an eine sinnliche, glaubt; somit beseitigt er (תעבד) jenen Ausspruch über die geistige Verheißung. Auch ändert er in einem andern Buche seine Meinung über die Ungläubigkeit an den Consensus; dies Alles ist, wie du siehst, Verwirrung, und es ist kein Zweifel, daß dieser Mann, nämlich abu 'Hamid, gegen die Lehre fehlte, wie er gegen die Wissenschaft fehlte." So weit ibn Roschd in dem erwähnten Buche. Ferner schreibt er (i. R.) von ihm (a. H.): ״Dieser Mann brachte die Wissenschaft in große Verwirrung und führte sie aus ihren Principien und ihrer Methode. Der Grund dieser Ver- Wirrung ist aber das Richten nach den Aussprüchen der Schrift. Da Ali ben abi Thalib die Verwirrung dieses Buches sder Schrift) sah, sagte er: ״Erzählet den Menschen, was sie verstehen. Wollt ihr, daß man Gott und seinen Propheten Lügen strafe?" — So ibn Roschd. — Auch den abu Na'sr al-Farabi und ibn S i n a erklärten alle ihre Weisen für Ungläubige, weil sie ihre Schrift gezwungen deuteten, um mit der Philosophie übereinzustimmen in drei Fragepunkten: Weltewigkeit, Gottes specielles Wissen (ידיעת האל חלקים) und Annehmlichkeit der andern Welt (נעימות העולם האהרון). Es herrscht aber große Ver- Wirrling in Ansehung des Schriftverständnisses unter ihnen; denn nach einigeil Stellen der Schrift scheint das Gute darin zu bestehen, daß der Mensch einsam und allein lebe und sich nicht zu den Menschen geselle: nach Anderen scheint die Gesellschaft besser