Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Journal
- Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Volume
- 6 (1879)
- Issue
- 1 (1879)
- Date
- 1879-01-01
- Page
- Seite 252 (sequence 255)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 89% known words query
- IRI
…/2572068-2572075-2572076--0906-2573052- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
252 Steinschneider ich ohne Zwang keinen entsprechenden Sinn; hingegen ist die Ergänzung im sechsten Wort durch Jer. 33, 6 und 30, 17, so wie durch das Nachfolgende (Deut. 7, 15, Z. 12 Deut. 28, 61 und Jer. 6, 7) mehr als wahrscheinlich. Z. 12 מחכה vgl. Jes. 64, 3, Dan. 12, 12, hier femin. In כאז ist das ב auch im Original zerflossen, ז mit schiefem Kopf, wie in עוז Z. 13, etwas verschieden in זרע Z. 8. In paläographischer Hinsicht sind hervorzuheben die Buchstaben א (Uebergang zum Cursiv), ז (s. oben), schiefes מ, den Uebergang zu späterem ohne Basis bildend (vgl. Nr. 6.), die Ligatur אל Z. 10, ״ für י~ («/), um den Consonanten zu bezeichneu, wie später häufig in HSS. der Deutschen und Franzosen (wahrscheinlich wegen der geringer» Verbreitung grammatischer Kenntnisse) und die Abwesenheit aller Vocale und sonstiger Zeichen. Nr. 2. Zeile I. ויקי-ורוממו[ח] מרו ינמק ומן,inZ.2ורייוזורבייה*, in Z. 3 ודמשק. Scheint eine Titulatur vgl. כרם חמד Bd. IX, Berlin 1856, S. 40), worin die überstrichenen Buchst«- ben Abbreviaturen sind: מרו wohl מתא ורכנא, ober מורנו ורמו. Beachtenswerth ist die Erwähnung von Damask, der Residenz der Ommajaden. Unter dem Fatimiden Aziz (986—1021) war dort ein Jude (Manasse?) Wezir (s. mein: Polem. und apologet. Literatur u. s. w. Leipzig 1877 S. 196, 416). Im XII. Jahrh. war Damask der Sitz eines von Bagdad aus ernannten Rectors (Zunz zu Benjamin von Tudela, 8ä. Berlin II, 116). Rr. 3. Z. 1. Anfang eines Stückes, der obere Rand im Original größer: — תאוומסי כר הא, Z. 2 — מטרונם ברת und noch 4 unleserliche Zeilen. Etwa ״Thaumasi, Sohn Tha .. .“ und ״Matrones, Tochter beide Namen, offenbar griechischen Ursprungs, sind auch in der vermehrten Ausgabe von Zunz's Abhandlung über die Namen der Juden (Gesammelte Schriften II, Berlin 1876) nicht zu finden.*) תאוו hat wiederum doppeltes 1, weil תאו auch &ao, &so lauten könnte. *) Eine Jungfrau Matrona in Erfurt 1221 s. bei Zunz, Monatstage, S. 34, M. Kayserling, die jüd.. Frauen, Leipzig 1878 S. 344, wo zu S. 66