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Magazin für die Wissenschaft des Judenthums · 1879-01-01 · 1 (1879) · p. Seite 142

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Journal
Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
Volume
6 (1879)
Issue
1 (1879)
Date
1879-01-01
Page
Seite 142 (sequence 145)
Language
German
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142 Salfeld betrachten, sondern müssen in Erwägung ziehen, daß es in erster Linie praktische Zwecke waren, denen die Autoren dienten und die auch bei der Exegese des HL. maßgebend gewesen sind. Bei dem Mangel des Materials ist es unmöglich, ein vollständiges Bild der Geschichte der Exegese zu zeichnen. Deshalb erhebt auch das hier Mitgetheilte nicht den Anspruch, mehr sein zu wollen, als eine Zusammenstellung literarischer Notizen. 8. 40. Kariiische Exegete». Benjamin ben Moses aus Nehawend in Groß-Medien') wird uns als der erste Connnentator des HL. genannt. Jefet ben Ali (Commentar zum Jesaias 53, 12) citirt die umfangreiche Vorrede desselben. In dieser großen Einleitung giebt der Verfasser eine Auseinandersetzung der Allegorie des Buches. Es unterliegt keinem Zweifel, daß er auch, analog seiner Erklärung zum Prediger Salomonis, der grammatischen Behandlung gerecht wurde. Wenn es erlaubt ist, von einem Geistesproducte des Autors auf das andere zu schließen, so hätte namentlich die Beziehung zur biblischen und jüdischen Geschichte, hervortretcnd in Benjamin's Kohelet-Commentar, hier ihre Anwendung gefunden. Abu Jakob Joseph ben Bachtawi aus Bagdad, Grammatiker und Schriftausleger/) soll in Form von Scholien einen Commentar zur Bibel verfaßt haben; 1 2 3 4) für das Hohelied fehlt ein positiver Beweis. Salmon ben Jerucham,^) der um 885 zu Fostat in 1) Pinsker, Likkute kadmonijjot, Anhang 100; SteinschneiderAlfarabi 117; HeLr. Bibliogr. IX a. a. O. Nr. 15. 2) Steinschneider, Catal. Lugd. Bat. 25 und 184, Pinsker a. a. O. S. 110; Gottlober, Karäer S. 177; Geiger, Jud. Zeitschr. V, 177. lieber den Namen 15122׳ s. Steinschneider, Hebr. Bibliogr. X, 113 und zn בצנתוץ־ן, Hebr. Bibliogr. XIV, 58. Bachtevi heißt ein arab. Autor bei Hammer, Literaturgeschichte IV, 130; vergl. Katalog der arabischen Handschriften des British Museum p. 781 und p. 486. 3) Fürst, Geschichte des Karäerthnms I, 06. 4) Die Form Jerochim ist znrückznweisen, da sie weder hebräisch noch arabisch ist und in keiner Quelle vorkommt. Pinsker hat sie ans einem Akro-

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