Mannheim
Compact Memory

Magazin für die Wissenschaft des Judenthums · 1879-01-01 · 1 (1879) · p. Seite 27

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
Volume
6 (1879)
Issue
1 (1879)
Date
1879-01-01
Page
Seite 27 (sequence 30)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
90% known words query
IRI
…/2572068-2572075-2572076--0681-2572827
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

6 entity mentions

Hoheslied. 27 Hohenliedes, das Jbn Tibbon in drei Abschnitte zn je zwei Theilen theilt, gezeigt?) Worterklärungen versucht Jbn Tibbon kaum, sondern führt sie meist aus Jbn Esra's Commentai?) mit und ohne Bezeichnung der Quelle*) an, citirt für das Grammatische Jona ibn Gannach, David Kimchi und die Vulgata?) Wo Tibbon sich von der Philosophie zur Grammatik und Etymologie wendet, bringt er nur Mittelmäßiges, wie dies die Erklärung des Plurals 1,2 נשיקות, des חולת אהבה אני, des על שער בת רבים genugsam beweist?) Der philosophischen Erklärung folgt fast durchgehends nach haggadischen Quellen (citirt sind Midrasch B ereschit rabba, Midrasch Sch'mot rabba, Jelamdenu, Midrasch chasita 1 2 3 4 5 6 7 8) die jüdisch-nationale, welche zuweilen mit ersterer, für welche Sokrates, Aristoteles, der Verfasser des Buches Jezira/) Alfarabi, Averroes, Maimonides, Samuel ibn Tibbon, des Autors Vater, sein Schwager Jacob ben Abba Mari Anatoli, Verfasser des Malmad, und Moses mit seinen eigenen Schriften als Gewährsmänner auftreten, collidirt. Identisch mit Mose ibn Tibbon's Commentar sind nach dem Hebräische Bibliographie IX, 138 Note mitgetheilten Anfänge zu schließen, höchst wahrscheinlich: 1) der in der Vaticana 250* liegende, dem Eljakim ben Salomo zugeschriebene ^) und 2) ganz bestimmt der von Geiger (Wissenschaftliche Zeitschrift III 427) 1) 1. Th. bis 2, 8 (fol. 24b); 2. Th. 1. 3, 1 — 5; 3. Th. 1 von 5, 2 bis 8, 4. S. Steinschneider a. a. O. S. 102. 2) Zu. 1, 2 ist Jbn Esra's Quelle (nach II. Recension Saadja, nach I. /,einer der Geonim״) verschwiegen. 3) Z. B. 10b יש מפרשים; hier ist לזרי in לירי (liri), wie S. 16 טוולאט in טוולאש tavolas (Steinschneider a. a. O. S. 103) zu emendiren. 4) S. 8a. והנוצרים העתיקוה; dahingegen scheintוהנוצרים אמרו וכוי S. Xllb christliche E rk lärer zu bezeichnen. 5) Die einzige Erklärung von Werth (6, 8 ששים המה מלכות sei eine Zahlen-Kl imax) theilt Brüll a. a. O. 175 mit. 6) Ist derselbe auch S. 10a gemeint, so ist zu lesen במדרש שה״ש ובילמדנו. 7) Einige mystische Anschauungen sind an verschiedenen Stellen — ich verweise aus Metatron zu 1, 2; Brüll 174 f. — zu erkennen. 8) Hebr. Bibl. a. a. O.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.