Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Journal
- Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Volume
- 5 (1878)
- Issue
- 1 (1878)
- Date
- 1878-01-01
- Page
- Seite 134 (sequence 137)
- Language
- German
- Belongs to
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134 Salfelb sein, wie alle Wörter, welche ein n ain Anfänge haben, das nicht zur Wurzel gehört. Der Sinu des Satzes sei: ״Ein Thurm, gebaut zur Belehrung, -Unterweisung für Wächter zur Fernsicht, für die Bewohner des Landes und für Reisende als Wegweiser, damit die Wanderer nach der von ihm gezeigten Richtung ihren Weg nehmen, daß die Thoren nicht irren, denn der Thurnr belehrt sie . Das Wort ist ein einheitliches, untheilbares und seine Bedeutung ergiebt sich aus dem Zusanimenhange (Machb. S. 33)."32) 4,12 Das גן giebt er, indem er sich gegen die Ansicht der Erklarer wendet, die dasselbe für גל ss) gelesen, als ״Born, Quelle"34), diese Ansicht durch den Parallelismus mit ״ מעין התוםversiegelte Quelle" begründend. 5המק ״ (Machb. 8. r.) als analog dein ״ חמוקי ירכיךherumgehen" (ענין עגול וסביב). 6,4 (u. auch Cap. 4,1.) גלש. Dieses Wort, welches im bibl. Schriftthum 35) nur int HL. vorkommt, bedeute שגראו שעלו מן הגלעד. Möglich, daß er גלש als mir גלה verwandt betrachtete. 7אמן ״. Zeder Handwerker heißt אמן- 7סגסגיו ״. Dieses Wort bringt Menachem mit ״ סגהDorn- 32) Groß a. a. O. S. 59, 60. — Groß ist jedoch dahin zu berichtigen, daß weder die Priorität dieser Auffassung dem Jona ibn Gannach, wie Fürst, ״Hebräisches und chaldäisches Handwörterb. unter dem Schlagworte * *תלן", meint, noch, wie er behauptet, Menachem zuzuschreiben ist. Das Wort wird als ״Belehrung, Unterweisung. . . schon int Targum zum Hohenliede aufgesaßr und in diesem Sinne mit אולפן דאורייתא umschrieben. S. auch Jona ibn Gannach w. u. — *8) Die Septuaginta lasen גן. — Dukes hat diese Widerlegung ohne Angäbe der Quelle im ״Literaturblatt des Orients" IV, 232 mitgetheilt. S. auch Steinschneider, Out. Lugd. Bat. Cod. 5. 34) Parchon, Machb. hearuch hat gleichfalls תעלה, d. i. ״Canal, Graben, dann Wasserleitung". 33) Midr. Cantic. (s. o. S. 125) ist cs 8. v. von der wellenartigen (toupirteu) Haarfrisur der Frau und von der flackernden in Wellett verlöschenden Flamme gebraucht und ist gewiß auch ein treffender Ausdruck für das Bild, das die wellenähnlich am Berge lagernden oder von demselben sich herabbewegenden Ziegenheerden gewähren.