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Magazin für die Wissenschaft des Judenthums · 1878-01-01 · 1 (1878) · p. Seite 130

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Journal
Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
Volume
5 (1878)
Issue
1 (1878)
Date
1878-01-01
Page
Seite 130 (sequence 133)
Language
German
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|ד 130 Salfeld faßt habe. Er schließe dies aus dem Verse 1. Könige 5,10 (wo bekanntlich die Weisheit Salomo's über die Weisheit der Söhne des Morgenlandes und der Aegyptens gestellt wird), da es ja bekannt sei, daß die Weisheit der Araber, insofern sie ihre Sprache betreffe, in Rhythmus und Reim sich äußere. Pleonasmen und Tautologien seien dem HL. frernb.19) 1,5, Die Uebersetzung des ישקני mit dem arab.יקבלני motivirt er durch תשוקתו; den Vergleich mit dem Weine durch Ps. 104,10- — Das מיין ist durch הרבה מיין erklärt. An dieser Stelle finden wir auch einen philosophischen Anklang: ״Der Wein erfreut die vegetative Seele (נפש החיונית), die Weisheit aber die auf höherer Stufe stehende vernünftige Seele (״.(נפש המרברת 1,5 Die Zelte Kedars seien schwarz, weil sie aus Ziegenhaaren verfertigt würden?9) 1״ Unter נדיתיך sei sowohl (das Junge vom) Großals Kleinvieh zu verstehen. 21) 1.5 Der Vergleich mit einer Stute sei deshalb gewählt, weil Salomo das ״Eilen des Volkes zum Gehorsam" veranschaulichen wollte und man behaupte, Stuten seien rascher als Hengste. 1,11 אשכל הכפר ---- al-Henua, welches vorzugsweise in En-Gedi gezogen werde. 2.5 כי drücke hier ein Causalverhältniß aus. 2״ bietet eine liebliche Erklärung des zarten, von keinem Dritten belauschten Liebesverhältnisses. Hier verläßt der Autor, ohne es wohl zu beabsichtigen, die alle- 19) Bei Samuel Ben Meir könnte es scheinen, als theile er diese Ansicht nicht. Oder sollte sein כפל לשון den Parallelismus membrorum Bezeichnen? 20) So erklären auch der Karäer Jefet Ben Ali (s. d.) n. Delitzsch, Hoheslieb in Keil u. Delitzsch, Bibl. Comm. Bd. 4, S. 26; ferner Hitzig, Hoheslied S. 19, wo das Nähere nach P. della Valle, ReiseBeschreiB. I, 203, 206; Burk- Hardt, Beduinen, S. 29 ff.; Harmer, BeoBachtungen I, 124 ff. mitgetheilt ist. 21) Vgl. meine Anmerkung zu JBn Esra, HL. 1,8-

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