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Magazin für die Wissenschaft des Judenthums · 1878-01-01 · 1 (1878) · p. Seite 67

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Journal
Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
Volume
5 (1878)
Issue
1 (1878)
Date
1878-01-01
Page
Seite 67 (sequence 70)
Language
German
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Anmerkungen. 67 6) S. Manhig S. 9a n. 8, Hilchot Sabbat n. 51, Seuda n. 14, Ende Erub Tawschilin, ferner Chol Ha-Moed n. 118, Get; Peßach 11. 60, 68 u. 86. 7) Allemanien, s. Hilchot 10 ר״ה, Etrog n. 38, Peßach n. 62, Tefillin 116 b. Spanien, s. Einleitung, wo er von seiner Wanderung nach Toledo spricht, ferner am Anfang des Werkes und n. 13, 45 u. a. Stellen. — England (רכנל ארץ איי מים) Peßach n. 62. 8) Hilchot Peßach n. 62, wo קנפניא, wie Hilchot Rosch Ha-Schüna a. 20 für קלפייא, zu lesen ist. •) Dort ist והמביט בו für כי und ימצא בו שגגה für בשגגה zu verbessern. 10) Jarchi schließt die Berichte über seine Verbesserungen mit dem Spruche Nechemja's: ״Gott möge es mir zum Guten gedenken." Nach dem Talmud, Sanhedrin 93 b, zog sich Nechemja durch diesen Ausspruch das Mißfallen Gottes zu und wurde damit bestraft, daß sein Buch in der Schrift unter dem Namen Esra's erscheint. Jarchi hält aber die dort weiter referirte Ansicht N. Joseph's fest, welcher (vgl. Raschi daselbst) in diesem Ausspruche die Sünde nicht finden will, für die er bestraft worden ist. So war auch bei Amoräern der Wunsch חיתי לי gebräuchlich (Sabbath 118 b, 119 a), was Raschi erklärt: Es möge mir belohnt werden. Es ist befremdend, daß im Talmud nicht auch Jechiskija's Worte in Jesaja 8, 3 bei dieser Gelegenheit zur Rechenschaft gezogen werden, besonders wenn man hierbei Samuel Edel's Bemerkung in seinen Novellen z. St. berücksichtigt. n) Vgl. Juchasin, wo diese statistische Angabe sich findet und aus dem verloren gegangenen מחזיק הבדק entnommen zu sein scheint, da sie im Manhig nicht enthalten ist. 13) Manhig S. 95; vielleicht ist das dort angeführte Werk Saadja's mit dem vom Verf. des Or Sarua, Hilchot Nida a. 339 citirten identisch. 13) So Hilchot Tefilla a. 79, 85; Hilchot Sabbat a. 79; H. Seuda n. 18; H. Megilla a. 18 u. 26; H. 9. Aw n. 24; H. Rosch ha Schana a. 3 u. 21; H. Zom Kippur a. 46, 60, 69, 71; H. Eßrog n. 50; H. Peßach n. 37 u. a. m. St., von denen manche nichts Böses enthalten. Ich vermuthe daher, daß, wie an vielen andern Stellen, so auch in diesen Sätze ausgefallen seien und Lücken geblieben sind. — In den Hilchot über den Priestersegen a. 75 soll ובו׳ auf die ausgelassenen Worte אוי לבנים re. hindeuten, daher auch hier die Formel ושלום. 14) So gehört H. Chanuka vor Megilla, dann Peßach, dann הלכות רבר האבר בחה״מ, nicht zwischen הל׳ אירוסין u. הל׳ נדה. Ohne Zweifel waren auch Hilchot Tefillin vor denen der Tefillot geordnet und הל׳ סעודה nicht getheilt in zwei Abtheilungen, von denen eine nach הלי שבת und die andere nach הל׳ חליצה in den Ausgaben enthalten ist. So sind auch die הלכות שבת ganz unnöthiger Weise auf zwei verschiedene Stellen veriheilt. Wahrscheinlich ist es die Schuld eines unwissenden Ordners, der einzelne Materialien Jarchi's vorgefunden und sie zu ordnen nicht verstanden hat.

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