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Magazin für die Wissenschaft des Judenthums · 1878-01-01 · 1 (1878) · p. Seite 32

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Journal
Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
Volume
5 (1878)
Issue
1 (1878)
Date
1878-01-01
Page
Seite 32 (sequence 35)
Language
German
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durch die Abbreviatur ל״ה bestimmen lassen will, diese Hypothese als das relativ Wahrscheinlichere empfohlen werden; ich meinerseits dagegen kann dieselbe nicht verwerthen, wie dies weiter unten begründet werden soll. Asulai im ״Birke Josef" Orach Chajim § 32 meint, diese Novellen gehören dem Raschba an. Diese Ansicht ist jedoch äußerst auffällig. Denn abgesehen davon, daß die Novellen des Raschba zu andern Tractaten in Form und Anlage ganz verschieden von unfern Novellen sind, so findet sich zwischen diesen und jenen auch ein sachlicher Widerspruch von bedeutender Tragweite. In unfern Novellen S. 28 b heißt es nämlich: ונראה לפסוק דבל דם דחולין בין בשלו בין מלחו עובר עליו(*, während Raschba sowohl in den Novellen zu Cholin 129 a als auch im Torat Ha-Bajit ausdrücklich lehrt, daß דם שבשלו אין עובד עליו. Möglich, daß die Erwähnung des הדי יונה (der bekanntlich der Lehrer des Raschba war) in den Novellen S. 10 a zu dem Jrrthume geführt hat, sie dem Raschba zuzuschreiben. Indessen^ braucht nicht erst gesagt zu werden, daß dieses Moment nicht im Geringsten beweisend ist, da ja R. Jona außer dem Raschba noch viele andere Schüler gehübt. Es ist dies vielmehr ein Gegenbeweis, da der Raschba gewiß ושוד׳ הדי יונה geschrieben hätte. Mehr aber als alles Andere spricht gegen die Autorschaft des Raschba der Umstand, daß in unfern Novellen nicht ein einziges Mal Maimonides citirt ist, während Raschba die Worte des Rambam mit besonderer Vorliebe berücksichtigt. Daraus gehet zur Genüge hervor, daß man auch einem Asulai in literarhistorischer Hinsicht nicht blindlings folgen darf.**) *) Diese Decision,' womit der Verfasser sich 'mit fast allen Rischonim in Widerspruch'setzt, wird daselbst durch Beweise begründet. -) In der hebr. Zeitschr. Hakarmel Jhrg. 1863 Nr. 38 habe ich betreffs des R. Jesaja im Schitta Mek. zu Baba Kama gegen Zunz, der ihn für R. Jesaja di Tram hält, bewiesen, daß derselbe weder der alte R. Jesaja (רי״ר) noch dessen Enkel (>״n1׳) sein kann. Später fand ich, daß die Ansicht Zunz' bereits von Asulai im 1 עץ «כד. Abth. § 55 vertreten ist. Dieser verwundert sich nämlich über einen halachischen Widerspruch zwischen תוס׳ די״ד und dem R. Jesaja im Schitta M«k. zu B. K., da, wie er voraussetzt, es längst bekannt sei (בבר נודע), daß letzterer R. Jesaja kein Anderer als די״ד ist. Indessen glaube ich, daß weder die Autorität Asulai's noch das von ihm gebrauchte בבד נודע im

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