Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Journal
- Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Volume
- 5 (1878)
- Issue
- 1 (1878)
- Date
- 1878-01-01
- Page
- Seite 27 (sequence 30)
- Language
- German
- Belongs to
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Einige mittelalterliche Werke. 27 sein soll/ wie dies in den übrigen Toßafot רי״ד üblich ist (R. Jesaja schreibt nämlich stets וזמוחז statt רש״י). Jüngst nun haben Jellinek in seiner Schrift קונמרם המ18ש und Halberstam in seinem daselbst abgedruckten Briefe*) sich der Ansicht Rabbinowitz' angeschlossen, wogegen ich jedoch Folgendes geltend machen möchte. Aus welchem Grunde Rabbinowitz die Authentie der Toßafot des R. Ascher mit einem "צ״ע" bezweifelt (was Halberstam (1. c.) bewog, sie entschieden in Abrede zu stellen), hat er uns mcht mitgetheilt. Der von Halberstam dazu beigeLrachte Beweis, daß in jenem Werke (S. 7b).ein Citat von R. Inda vorkommt, das wi.Mch in den uns vorliegenden Toßafot des R- Juda Hachatzid sich befindet, ist mir unbegreiflich. Wäre es denn ein Anachronismus, wenn R. Ascher den R. Juda Hachaßid citirte? Ich meinerseits glaube die vorliegenden Toßafot dem R- Ascher aus folgenden Gründen absprechen zu müssen:» 1) Gleich S. la befindet sich ein ganzer Passus, der Redensarten wie "שצדק רש״י בדבריו ממנו — ,והוא אומרם — ,ואם'אץ ...... אץ זה ממה שיקשה" enthält, die bei R. Ascher sehr befremdend wären. 2) S. 11b und gleich darauf S. 12 a wird הרטבץ citirt, während in den Toßafot des R. Ascher zu Nidda (Mscr. Halberstam) Horajot, Megilla, Schebuot Ramban gar nicht; zu Jebamot, Ketubot nur je einmal citirt wird. An manchen Stellen ist eelatant, daß R. Ascher in den Toßafot Ramban anzuführen »vexmeidet; so z. B. zu Schebuot p. 26 b v. גמר, zu p. 37 v. ואץ, zu p. 42 v. אמר und v. שומר חנם, wo die Toß. des R- Ascher mit dessen Decisionen übereinstimmen und nur die in letzteren vorkommenden Citate aus Ramban weglassen. Demnach ist eine in kurzen Zwischenräumen wiederholte Anführung des Ranbam in den vorliegenden Toßafot zu Berachot eine bedeutende Instanz, die gegen deren Abfassung durch R. Ascher spricht. Dazu kommen noch folgende Momente: Das erste Ramban-Citat, S. 11 b. befindet sich auch in Ascheri's Decisionen Berachot III, § 1, aber *) Auffallend erscheint es mir, daß diese beiden Gelehrten bezüglich der Schittot des R. Bezalel nicht auf meine Abhandlung' im ״Hamaggid" VI Nr. 18 und hinsichtlich der Authentie des Raschi zu Nedarim nicht auf meine Schrift: fvp מאמר על. רש״י «1נדרים ומועד (Berlin 1867, Benzian) hingewiesen haben. .