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Magazin für die Wissenschaft des Judenthums · 1877-01-01 · 1 (1877) · p. Seite 152

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Journal
Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
Volume
4 (1877)
Issue
1 (1877)
Date
1877-01-01
Page
Seite 152 (sequence 154)
Language
German
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152 Oppenheim leiteten und nicht von ןן12ה, Zorn, wie die gewöhnliche Uebersetzung lautet. Die Punktation mit Patach spricht auch für die Erklärung der Bertenten, da ןן12ה, Zorn, immer mit Segol punktirt wird. Durch die Eruirung der Bedeutung des Wortes .-!12p und 12p im Hebräischen und in den syrischen Dialekten wird uns auch dessen Gebrauch und Anwendung in der Mischna, d. h. im Neuhebräischen, recht klar. Das hebr. עי2ו1ה stimmt mit dem Chaldäischen und Syrischen X12׳p und n12׳p, Grenze, Endpunkt, äußerste Seite, vollkommen überein. Man nannte die Grenzen und das Weichbild der Stadt 1׳p עיסדה של — analog dem.112׳p דא1עא, Grenzen der Erde im Syrischen — und bezeichnete damit einen Breiteraum von 70 Ellen, der um die Grenzen der Stadt sich herumzieht. Wer nur, sagt die Mischna, seinen Erub innerhalb des Weichbildes der Stadt legt, ׳1112.שלp2 1211׳p הנותן l'p, der wird bezüglich der 2000 Ellen der Sabbatgrenze verkürzt, weil die ringsum zum Weichbilde der Stadt gehörenden 70 Ellen zur Stadt selbst noch gerechnet werden. Im Tanchuma wird die Frage aufgeworfen:?,1112׳P 1,121 Was wird eigentlich alles zur Stadtgrenze und zum Weich bilde gerechnet? Darauf wird geantwortet: dazu gehören die auch außerhalb und unweit der Stadt auf der Straße sich befindenden Herbergen und Gasthäuser! — Von diesem Substantiv wurde nun das vsrbuw טע12ין gebildet, d. h. die Grenzen der Stadt vom Weichbilde an abstecken. Die Phrase: o1׳p,1 את P12P2 כיצד bedeutet also, auf welche Weise sollen die Grenzen der Stadt gemessen werden, damit das Weichbild der Stadt noch zum Complexe derselben gerechnet werde? Wir haben also zwei Terminationen, wie sie die Volkssprache gebildet: l׳p של N112׳p, Weichbild der Stadt und o1׳p,1 את P12P2, das Weichbild der Stadt abstecken und bemessen. Hiernach ist die Lesart מע12ין der von טא12ין vorzuziehen, obschon die Berwechselungen des p mit א nicht selten sind, wo also טא12ין gleich ist dem s12׳p2, wie מעמצין und מאמצין u. dgl. S. Sabbat 77 a und b, wo mehrere solche Beispiele angeführt werden.

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