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Magazin für die Wissenschaft des Judenthums · 1877-01-01 · 1 (1877) · p. Seite 108

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Journal
Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
Volume
4 (1877)
Issue
1 (1877)
Date
1877-01-01
Page
Seite 108 (sequence 110)
Language
German
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108 Ber liner lief) Sprüche 29, 5 פורש (mit רשת) die plene Schreibung haben. (L 5, 35.11: Zu צו erfolgt unten die Maffora י״ג מלין יחידיין דוק פ ין וכולהון סוף פם׳ ולית ווגין. Pinsker, Einleitung S. XXXIX führt noch die M. zu Jesaja 48, 7 aus derselben Handschrift an (vgl. auch bei Strack, Einleitung S. 011), in der es zu שמקתס heißt י״א יחידיין חקפין דמשמשין ת׳ ולית זוגין. Die Bezeichnung des Kamez mit dem syrischen Vocalnamen וקפא, während eine andere M. zu Jecheskiel 43, 24 קמצין dafür hat, will Pinsker als einen Beweis für den verschiedenen Ursprung der Massorot ausstellen. In jedem Falle ist diese Verschiedenheit in der Bezeichnung im Auge zu behalten, bis sich noch andere Analogien auffinden lassen, die jenen Beweis mehr unterstützen. C. 5, V. 15: ישחרנני mit der M.ב' דוס׳; hiermit wäre die M. bei uns, welche besagt ב׳ תר מלא, zu berichtigen, da auch Sprüche 1, 28 defect ist. C. 6, V. 1: 'יך ל mit dem Zusatz וחד ויך שרשיו, wahrscheinlich weil es in demselben Buche (14, 6) vorkommt. C. 7, V. 8. Die Anführungen von hapax legomena aus der Wortfamilie חפף sind in unserer M. nicht enthalten. C. 9, V. 13: הרג תס׳, bei uns dagegen plene (הורג). C. 9, V. 16: הכה ד, bei uns plene. Wenn diese M. vier Beispiele mit הכה kennt, so hat sie והכה in Exodus 22, 1 dazu gerechnet. Ebendas.: בל יעשון, während bei uns בלי das Ketib und בל das Keri ist. Ed. Brescia stimmt mit der babylonischen M. Allerdings hält diese Ausgabe überall im Texte nur das Ketib fest und zeichnet niemals das Keri am Rande an; allein hier hat sie gerade unser Keri, nämlich בל. C. 10, V. 11: אהבתי ילק, d. h. יוד לא קרען, hiermit würden die Erklärungen bei Raschi und Kimchi stimmen, welche das Jod als paragogisch bezeichnen. Von einer verbessernden Hand ist zugleich das Dagesch im Taw wegcorrigirt wordeir.

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