Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Journal
- Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Volume
- 3 (1876)
- Issue
- 1 (1876)
- Date
- 1876-01-01
- Page
- Seite 42 (sequence 45)
- Language
- German
- Belongs to
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42 Berliner Super-Commentar von Jehuda Leon b. Salomo Mosconi, den der so eben genannte Kenner und Gönner der jüdischen Literatur in seiner werthvollen Sammlung als Unicum bewahrt, ihn mit dankenswerther Zuvorkommenheit aber sowol dem Dr. Steinschneider als auch mir für eine nähere Untersuchung zu Gebote gestellt hat. Indem wir von Ersterem lehrreiche Eröffnungen über die von Mosconi in seiner Schrift erwähnten und benutzten externen Quellen in diesen Blättern noch zu erwarten haben, will ich versuchen, den Verfasier, so weit man ihn aus seinem Werke selbst kennen lernen kann, und die von ihm angeführten jüdischen Autoren zur näheren Darstellung zu bringen. Vorzüglich bietet die Vorrede eine Fülle von hierauf bezüglichen Date», und ich habe es daher für angemessen gefunden, diese in den hebräischen Theil *) ganz aufzunehmen, wodurch ich zugleich im Stande sein werde, meine kurzgefaßten Mittheilungen durch Hinweisungen auf den Text zu ergänzen. — Die Existenz dieses Commentars war überhaupt bisher nur durch eine Notiz bekannt, welche wir den Forschungen Steinschneiders (s. dessen Catalog Bodleiana p. 2674) verdanken. Er theilt nämlich ein Excerpt aus dem von Menachem Tamar (Cod. Warner 29, s. Catalog Leyden p. 121) verfaßten Super- Commentar zu ibn Esra mit, in welchem im Namen Mosconi's eine Erklärung für eine Stelle in der Vorrede des ibn Esra zum Pentateuch-Commentar citirt wird, nämlich in Betreff der von ibn Esra darin genannten Werke Lekach tob und Meo r Enajim. — Außerdem ist Mosconis Name noch durch eine andere Schrift bekannt geworden, und zwar in einer kurzen Mittheilung Carmolys in der: Annalen von Jost, (Jahrg. I S. 148) über eine von Mosconi in der Pariser Bibliothek vorhandene Bearbeitung des Josippon, auf die ich ein anderes Mal zurückkomme. 1) Bon S. 01—010. Die für die hebräische Beilage besonders gewählte Pagination soll ein kürzeres Citiren des deutschen oder hebräischen TheilS ermöglichen. Die an den Rand gesetzte hebräische Zisser bezeichnet den Anfang einer jeden Seite der Handschrift.