Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 1931
- Issue
- Heft 2 (Februar 1931)
- Date
- 1931-02-01
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
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11 Hakenkreuz unö Sowjetstern im Rampf gegen öie Religionen „Jesus -er Mer" Nachdeut jüllgstJ die SOtfunft des „itovbt* scheu Jesus" gebührend gewürdigt lvurde, darf das Erscheinen des „arischen Jesus" nicht verheimlicht werben* 2). Wer Jesus wirklich war und was er wollte, wird der allshorchenden Welt in diesem von Hans Ha ll p t ul a n n beschriebellen „Heldenleben" dargelegt. Es soll nämlich immer noch Leute geben, die geneigt silld, die nordische Abstammung Jesu in Zweifel zu ziehen. Hier wird nun einwalldsrei bewiesen, daß Jesus ein Arie r war. Die Zusammenhänge sind viel einfack-er, als rnan bisher annahm. Jesus war Galiläer. Die Galiläer aber waren arische Siedler. Beweis: Sie sprachen aramäisch, nicht hebräisch.. .Bei dieser Gelegenheit erfährt die Welt nebenbei, daß Aramäisch ein arischer Dialekt war. Wenn mall bedenkt, daß weite Strecken der jüdischen Literatur in arainäischer Sprache geschrieben silld, darf »mit sich nicht . darüber wundern, wenn nächstens auf Grund dieser Argumentation die Juden in ihrer Gesamtheit zu Ariern erklärt werden. Es gibt natürlich noch andere Beweise für das Ariertum Jesu: So sind z. B. Gebäudereste in Galiläa gefunden worden, geschmückt mit dem uralten arischen Kultzeichen, dem Hakenkreuz. Sodann hatte Jesus, waS einer breiteren Oeffentlichkeit auch nicht bekannt sein dürste, eine Leibwache heldischer Jünglinge, die eine weiße Stirnbinde trugen, in deren Mitte das arische Hakenkreuz, aus Gold gestaitzt, blinkte. Er selbst legte bei feierlichen Anlässen auch diese loeiße Stirnbinde mit dem goldenen Hakenkreuz an, lvas sich zu feinem weißen Linnenkleid und dem blauen Mantel gut machte. Uebrigens leuchtete das Ariertum auch aus Jesu Augen, wie es in diesem Buch zu leseil ist: „Die Hand Jesu Zuckte nach dem Herzen, wann blauten seine Augen den Vater an." Von eben diesem Vater weiß der Verfasser weiter zu berichten, daß er eine „breite Brust" hatte, wie er nicht zu erwähnen vergißt, daß Markus ein „athletischer" Jünger Jesu war. Die äußeren Anzeichen stimmen also: wir haben es hier unzweifelhaft mit echten Ariern zu tun. Unter diesen Voraussetzungen dürste es klar werden, welchen harten Ge i st e s k a m p f Jesus in seiner Zeit auszufechten hatte. Er und die Seinen bewahrten noch das altgeheiligte arische Geistesgut in ihrem Herzen. Jesus war tiefer als irgend jemand in seiner Zeit vom „arischen Gottwissen", vont „Heldengeist arischen Blutes" durchglüht. Er fühlte intuitiv, daß seine Artgenossen, die Ehen mit den Juden des Landes eingegangen waren, in einer schmählichen Weise hintergangen worden waren. Sie hatten sich ihre Religion von den Hebräern rauben lassen. Das „Alte Testament" ist nämlich lediglich der minderlvertige Abklatsch arischen Geistesgutes. Hier einige Beweise: Aus den zwölf Asenkönigen der arischen Ueberlieferung machten die neidischen jüdischen Priester die zwölf Söhne Jakobs; aus dem paradiesischen Jdafeld den Garten Eden; aus dem Himmelsberg Attalanis den Berg Zion: aus dem Bild der Weltesche den Apfelbaum (!) der Versuchung! Damit nicht genug, machten die Juden die strengen Nassegesetze der alten Äsen zu den ihrigen, und den erhabenen arischen Gedanken des über alle Völker Erwähltseins nahmen die Hebräer für sich in Anspruch, um so die Jämmerlichkeit ihrer eigenen Herkunft zu verdecken. Ja, selbst den Namen Israel, der ehemals nach des Verfassers Auffassung ein Sammelname für die vornehmen Geschlechter der Arier war, annektierte das Judenvolk für sich. Siehe „C. V.»Zeitung", Wochenausgabe, Nr. 07 vom 12. September 1930. 2) „Jesus der Arier" von Hans Hauptmann (Deutscher Volksverlng Dr. C. Boepple, München). Jesus war der einzige in seiner Zeit, der diesen Betrug durchschaute. Sein ganzes Wirken ist nichts anderes als der gigantische Versuch, das jüdische Joch abzllwerseu, um seinen Artgenvsseu wieder die unverfälschte arische Lehre bringen zu können. Diese Lehre gipfelt in der Proklamierung der E r b s ü n d e. Nur muß man das richtig verstehen. „Seinern alles durchdringenden Geist konnte es nicht verborgen sein, das; die Vermischung Hochrassiger mit Niederrassigen zu einer zwangsmäßigen Verschlechterung der Art führen nmf3, also Sünde Wider das Blut bedeutet; die einzige Sünde, die vererbbar ist, somit die Erbsünde schlechthin, schwerer und furchtbarer als alle anderen Sünden, weil nur sie an den Nachfahren gerächt wird, die doch unverantwortlich für sie sind." Unter den Niederrassigen ist natürlich das Jtldenvolk zu verstehen, „das beinahe alle Elemente der niedrigsten Menschenrassen Afrikas und Vorderasiens enthält" und das deshalb auch „Söhne des Teufels" genannt wird. Zur N einer h a l t u n g der arischen Nasse rief Jesus in seiner Botschaft vor allem aus; denn ihm war zur Gewißheit geworden, „daß allein der arische M e n s ch g o t t g e s ch a f f e n nach dem Ebenbild des Vaters ist, allein der berechtigte Herr der Erde nach dem Willen des Schöpfers." Es »tag vielleicht auffallend erscheinen, daß diese Aussprüche heute nicht mehr in den Ausgaben des „Neuen Testaments" zu finden sind. Das ist aber llicht auf das Schuldkonto des Verfassers unseres Buches, sondern lvieder nur auf das der Juden zu setzen. Nachdent nämlich die jüdischen Priester, denen die arische Lehre Jesu ein Dorn tut Auge sein mußte, den Wahrheitsfaitatiker mit Hilfe des römischen Statthalters unschädlich geinacht hatten, gingen sie sofort daran, seine hinterlassenen Schriften in ihrem Sinn umzufülschen. Zunächst machten sie klugerloeise Jesus zu einem Juden, um so die Gefahr, von den anwachsenden Jesusgemeillden zur Rechenschaft gezogen zu werden, von sich abzuwenden. Sodann kam es ihnen darauf an, die Jesusworte alles Heldischen, Arischen zu entkleiden und „mit dem Schleime des hebräischen Knechtsinnes zu tränken". So legte man Jesus das Wort in den Mund: „So dich einer auf die rechte Wange schlägt, so reiche ihm auch die linke", ein Ausspruch, den Jesus, der Arier, nie gesagt haben kann.. Unt die Lehre von der Einzigartigkeit der arischen Rasse auszumerzen, lvurde in das Neue Testament die freche Lüge von der Gleichheit aller, die Menschenantlitz tragen, eingeschmuggelt. So lvurde die Lehre des Ariers Jesus in ihr Gegenteil verkehrt, lutd, was das Erstaunlichste ist, die Menschheit hat diesen gemeinen Betrug bis heute nicht gemerkt oder feige dazu geschwiegen. Nicht so Hans Hauptmann. Er hat die arische Intuition und den Mut, der Wahrheit eine Gasse zu bahnen. Die Gasse wird mit ihm zufrieden sein, denn er macht es ihr so entzückend bequem. „Arischem Blute, das sich rein erhält von Geschlecht zu Geschlecht, fällt alles, das begehrenswert ist, von selbst zu: Tugend ' und Zufriedenheit, Gesundheit und Weisheit, die Ruhe in Gott und die.Freude an seiner Welt und jegliche Erfolge." Ist das nicht eine lvnnderbare Religion? Schade, daß man ihr aus „Rassen-" und anderen gewichtigen Gewissensbedenken nicht angehören kann.' Was sagen wohl die Christen dazu? Rabbiner Dr. Hugo Hahn, Essen. Holschewismus gegen Judentum Der solvjetistische Kampf gegen Religion und Kirche, der zu den Programmpunkten der komulunistischen Weltanschauung gehört, hat in allerletzter Zeit so scharfe Formen ang e n o m m e n, daß sich die deutsche Regierung und die deutsche Oeffentlichkeit damit beschäftigen mußten. Daß dieser Kamps d i e j tt d i s ch e Religion ebensowenig verschont wie die christliche, ist schon lviederholt in diesen Blätteril ausgesprochen worden. Genau so wie der Kampf gegen die christliche Religion nun letztens ausfällig verschärft worden ist — Reichsminister Wirth hat sich noch am letzten Sonntag in Breslau energisch dagegen gewandt —, soll nun auch der K a m pfgegen d i e jüdische Religi oll mit verstärkten Mitteln geführt werden. Die Jüdische Telegrapheilagentur (JTA) meldet dazu das Folgende (Nr. 47 vom 25. Februar): Moskau, 23. Februar. Vom 1. März an wird in Moskau die erste atheistische Monatszeitschrift „Der Ap i ko i r e s" in jiddischer Sprache erscheinen. Aufgabe der Zeitschrift wird es sein, die antireligiöse Propaganda in die Massen zu tragen. Die Schriftleitnng veröffentlicht nachstehendes Programm ihrer Zeitschrift: Die Zeitschrift „Der Apikoires" will für die Ideen eines dialektischen Materialismus kämpfen. Sie will eine Vorkämpfer!» des Marxismus und Leninismus sein und gegen jede Art von Klerikalismus Stellung nehmen. Die atheistische Zeitung will weiter den „Jüdischen Nationalismus, der ein Halbbruder der Religion ist", bekämpfen. Wenn auch der „Apikoires" sich die. Bekämpfung der Religion im allgemeinen zum Ziel gesetzt hat, wird er doch, da er sich in jiddischer Sprache an jüdische Leser wendet, in erster Reihe die jüdische Religion b e k ä ln p f e n. Er kündigt die Eröffnung des Kampfes sowohl gegen „den Papst in Rom" wie gegen den „Rabbi von Lubawitsch" an. Die antireligiösen Bestrebungen, die, wie die Tageszeitung „Eures" feststellt, bisher wenig Erfolg hatten, sollen um die neue Zeitschrift zentralisiert werden. Das deutsche Judentum hat natürlich keinerlei Mittel, den Kampf gegen die jüdische Religion in Rußland zu verhindern. Es empfindet aber dieses rücksichtslose Vorgehen gegen heilige Ueberlieferungen als einen Schlag und erhebt seine Stimme zu stärkstem Protest. Die „verjuöete" Zilminüustrie Der „Völkische Beobachter", München, bringt in seiner Nummer 13 vom 13. Januar b. I. einen Aufsatz „Die Verjudung der Filmindustrie", mit einer ziemlich lvahllosen Zusammenstellung jüdischer oder vermeintlich jüdischer Namen, die im Interesse sachlicher Nichtigkeit der folgenden Korrekturen bedarf: Der „Vorstand der deutschen Lichtspieltheaterbesitzer" ist vollkommen salsch angegeben. Dem Vorstande des „Reichsverbandes deutscher Lichtspieltheaterbesitzer" gehört kein jüdisches Mitglied an. Die im „Völkischen Beobachter" aufgezählten acht Mitglieder gehörten dem früheren Vorstand des Verbandes der Vichtspieltheater Berlin-Brandenburg, also einer Untergruppe, an. Sechs von diesen acht Vorstandsmitgliedern sind Nichtjuden entgegen der Behauptung des „Völkischen Beobachters", nämlich Richter, Siegfried (der frühere Neichstagsabgeordnete der Deutschen W i r t s ch a f t s v a r t e i), Rosenthal (deutschnationaler Stad trat von Berlin), Esbold, Simon und F o r st e r. Unter „Reichsfilm A.-G." nennt der „Völkische Beobachter" die Namen: Ehrlich, N i e ch m a n n, H u y r a s und H e i d e n h e i m; abgesehen davon, daß die aus Kreisen der Filmtheaterbesitzer geplante Gründung d e v Reichsfilm A. -G. bisher nicht Zustand e g e k o m m e n i st, sind hiervon die Herren R i e ch m a n n, H u h r a s und H e i d e n h e i m nichts weniger als Juden oderjüdischer Herkunft. Wenn der „Völkische Beobachter" die Bilanz seiner vollkommen willkürlichen Aneinanderreihung von Namen mit dem Satz zieht: „Einen Deutschen sucht man hier vergeblich", so ist dieser Schluß also selbst vom Standpunkt des „Völkischen Beobachters" aus salsch.