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Central-Verein-Zeitung · 1928-10-01 · Heft 10 (Oktober 1928) · page 3

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
1928
Issue
Heft 10 (Oktober 1928)
Date
1928-10-01
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Das angebliche freimaurerische Todesurteil SMN die..MMdir AerbrechrE. tu* <Ou. . (&%*** 1*. >j,.t .y a sz-äH^" : n~*«/uZeU vergewisserte, das; in vielen Städten des Reiches seine Anhänger — und nicht wenige — sitzen, die teilweise im „Tannenbergbund" organisiert sind und die all die Absonderlichkeiten und Ungeheuerlichkeiten des einst allgemein geachteten Heerführers noch heute für bare Münze nehmen. Ist es nicht bezeichnend für unsere Verhältnisse, für die Verwirrung, die in vielen Köpfen herrscht, daß Ludendorff nach seinen Angaben von seiner ersten Broschüre gegen die verjudetcn Freimaurer mehr als 100 000 Exemplare abgesetzt hat? Deshalb muß immer und immer wieder auf die Irrwege General Ludendorffs auch in diesen Blättern energisch hingewiesen werden, obwohl selbst der gerechteste Beurteiler all dieses krausen Spuks manchmal incht weiß, ob er diesen Ungereimtheiten mit Lachen oder Weinen begegnen soll. Um die allerjüngste Entwicklung Ludendorffs und besonders auch seiner Gemahlin Mathilde Ludendorss, geborene vr. msä. v 0 n Kemnitz, zu beleuchten, müssen hier aus deren neuesten Schriften einige Proben gegeben werden, die auch ohne Erläuterungen am besten klarstellen, wohin das Ehepaar Ludendorff bereits gelangt ist. Die zahlreichen nichtjüdischen Leser dieser Blätter mögen daraus entnehmen, wohin schrankenloser Judenhaß selbst einen Mann führt, der einen großen Namen zu verlieren hatte. Dieses General Ludendorss im September 1928 zu. gestellte angebliche Todesurteil nach deriAbbildung in seiner „D e u t s ch e u W 0 ch e n s ch a u" veranlaßte ihn, daS folgende Telegramm an den Reichspräsidenten am 3. Oktober zu senden: „Vor drei Wochen iourde mir sreimanrerisches Mordnrteil handschriftlich durch Post zugestellt. Es ist Berliner Staatsanwalt übergeben und in „Deutscher Wochenschau" Nr. 4« am letzten Freitag verössentlicht. Daraufhin erfuhr ich soeben, daß Mordurteil das Gehe i in z e i ch e n des Frcimanrerbundes „Zur ausgehenden Sonne" trägt. Um andere Grotzlogen als ««beteiligt erscheinen zu lasten, hat gerade diese sreimaurerische Organisation Urteil geschickt. Mordurteil ist die Antwort der Freimaurerei aus restlose Enthüllung ihrer Verbrechen in meinem Werk »Kriegshetze und Völkermorden'. Millionen Deutsche erwarten von Ihnen, Herr Reichspräsident, sofortiges Einschreiten und Befreiung des Volkes von der gemeinenVerbrecherpest. Die Ersastnng der Täter ist bei rasche,tt Eingreifen für freie deutschbltttige Deutsche in den Justizbehörden und in der Staatsanwaltschaft leicht, für Vr. Freimaurer aber in de» Justizbehörden und in der Staatsanwaltschaft wegen frei» maurerischer Bindung unmöglich. Bitte um persönliche Bestätigung des Telegramms." Man könnte über diese neueste Wendung des Falles „Ludendorss" zur Tagesordnung übergehen, wenn inan sich nicht immer wieder (Schluss von Seite 90.) zweigen hat für die „Rassentheorien" keine Stützen schaffen können. &a. a. O. S. 573). „Vermutlichhaben alle Menschen den Teil ihrer Erbmasse gemeinsam. Es ist möglich, daß die Unterschiede der Nassen nur durch eine kleine Minderheit der Erbanlagen bedingt seien, daß der Hauptteil der Erbmasse also mit Rassenundcrschieden nichts zu tun habe. Schon daraus folgt, daß es nicht möglich ist-, die Mteil-e verschiedener Raffen an der Erbmasse eines Menschencmzugebew." Der Zusammenbruch der Rassentheorien bedeutet natür» lich auch daS Fiasko des „wissenschaftlichen" Antisemitismus! Wir sehen bereits die Folgen in dem Abbröckeln der völkischen Parteien. Aber besser wird dadurch nichts, denn die wissenschaftliche Grundlage wird nun ersetzt durch die Rückkehr zu den ältesten, wirksameren Methoden: Auspeitschung der In» ftinkte zur Erzeugung einer Pogromstimmung. An die Stelle des Beweises durch Logik und Tatsachen tritt wieder der viel erfolgsichere „Beweis" durch ständig wiederholte Behauptung! hudendoriks rnetter Schrift, die soeben erschienen ist. Kriegshetze uni) Mkermderr ln Den kehlen 150 Jahren km Dienste des «allmächligenBaumeistersallerWellen" Danlchlung der Fi«>maui«N durch SnIhkUung U)iet ©etjelmntn. SNS Lud-ndokf! Aus Abschnitt II: „Giftküche der unsichtbare» Väter": „Der rechtsstehende Tisch sagt mit aller Deutlichkeit das, was heute die christgläubigen Nichtjuden immer noch nicht glauben wollen: Christentum und Mohammedanisinus sind dem Juden „jüdische Konfessionen" und haben als solche die Aufgabe, die in der Thora und dem Talmud unverhüllte Wahrheit dem Goj in verschleierter Form aufzudrängcn, darum die Worte: „In allem ist die Wahrheit." Deshalb auch das letzte Ziel, alle „jüdischen Konfessionen" wieder in einer einzigen jüdischen Religion, in der „liberalen katholischen Kirche", zu vereinigen, wie dies auch die „Alten Pflichten" des Jahres 1723 schon deutlich ankiindige». Der Tisch zur Linken kündet, daß Kriege und Morde aller Art der Weg und daß Gift, Kamps- und Mordwaffen die Mittel sind, die Talmudwahrheiten und die grausame blutrünstige Herrschaft der Inden über alle Völker der Erde zu verwirklichen. Der „Weise", der für diese Endziele mordet und morden läßt, ist ein „Wohltäter" und „Befreier", und diejenigen, die durch Pistole, Degen und Gift um* gebracht werden, werden nach den hohnvollen Worten „an Leib und Seele geheilt". Die drei Gestalten vor dem schwarzen „Vater" sind König, Priester nnd Krieger. Sie haben ahnungslos in dem vergangenen Jahrtausend der geheimen Judenherrschast dem Juden gedient nnd werde» nun, nachdem sie diesen Zweck erfüllt und die Judenherrschast sichtbar gegründet haben, hohnvoll entlassen, das heißt vernichtet." Aus Abschnitt IV: „I + 9 10": „Das I . . . . jahr 1914 erschien den abergläubischen „unsichtbaren Vätern" besonders günstig für die Durchführung ihrer verbrecherischen Pläne wider alle Gojimvölker. ES war das 25. Jahr nach dem Beschluß des Weltkrieges und es hatte die „heilige" Ouersumnte 15,

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