Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 1927
- Issue
- Heft 11 (November 1927)
- Date
- 1927-11-01
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Lncft. Denn der Bis; der Weisen ist wie der des Fuchses und ihr M wie der des Skorptones und ihr Zischen das einer Schlange. 2.15, den Pflichten öer Lehrer. Ifr, Seid, ihr Lehrer, bedachtsam mit eure» Lehren, denn ein Vcr- M wird leicht ,',11111' Frevel, 4, 16. — Trage nichts vor. was nicht tzntlich bekannt werden darf; es^könnte doch in die Ocfscntlichkeit Langen. 2, 5. — Tie Ehre deines Lchiilers sei dir lieb wie die eigene. |15. — (Uebc Nachsicht mit den Schnlernl nicht zum Lehrer taugt -Zornige. 2, 6. — Lehre um ,yj 4.1 viten, lerne, um danach zu leben. |,6. — (Wenn du zu Gericht sitzest) frage sorgfältig die Zeugen ans. , aber behutsam mit deinen Fragen, daß sic nicht aus deinen Fragen jenen, die Wahrheit zu umgehen/ 1. 9. — Wirf dich nicht zum -ach. alter der Parteien auf. betrachte vielmehr beide für schuldig, solange ' vor dir itchcn. Sobald sie aber von dir gegangen sind, stelle sie schtildlos an, ivcmi sie deinem Urteil sich gefügt haben. I, d. — jchte nie allein, denn richten dars nur Gott. Sprich nicht zu deinen erichtsgeiivssen: schließt euch meiner Meinung an. Tarüber sollen entscheiden tmd nicht du. 4, 10. 6. Hast du vieles gelernt, sv tue dir nichts darauf .zugute, denn .zum einen bist du geschasje». 2. 9. — Mache die Gvtleslehre »ichk zu einer tone, um batriit zu prunken, und nicht zu einem Spaten, um damit grabe». 4, 7. — Wer die Gvtleslehre mißbraucht, geht zugrunde. .13. — Heilsam ist die Gvtleslehre. wenn sich ihr ein weltlicher Perus' rsellt; beider Pflege hält die Sünde fern. 2. 2. — Shne Gvtleslehre sine Gesittung, ohne Gesilimig keine Gvtleslehre. Ohne Weisheit sine Got!e-:-surcht. ohne Gottesfurcht keine Weisheit. Ohne Wissen sine Einsicht, olfue Giiisieht l-in Wissen. Lhne Nalzriuig leine E>olteschre, ohne Gvtleslehre leine Währung. 3. 2l. — Liege ljedvchi weniger en Gelchäilen und desto mehr der Thvrn vb. und «sei bei allem Willen emütig gegen jedermann... -l. 12. — Wer allzu sehr dem Erwerbe ergibt, ivird nicht iveise. 2. 0, — Ties ist der Weg zur Thora 1 Brot üt Salz sollst dli essen, selbst Wasser zugemesseu trinken, ans der Erde >llst du schlafen, ein eutbehrrmgsvolles Leben sollst du führen und ei alledem rastlos ilir dich totbiitc». Wenn du also tust, daun heil tr hiuicdcn und wohl dir im tüustigeu Leben, (>, 1. — Trachte nidit ach Ülulfiu noch nach (ii)U’. LlclUe mehr aus Tun. denn aus Wisse».!aß dicht nicht gelüsten nach der Tafel der Fürsten. Demi deine Tafel tid deine Krone stelzen hoher den» die ihren. », 5. — Biel FlenZch. icl Geivüriu; viel Güter, viel Sorgen: viel Weiber, viel Zauberei: id 'Mägde, viel lluzuchl: viel Knechte, viel Untreue: viel Tliora. viel scben ... 2, 8. )ie ücei Nronen. 7. Auf drei Tingeu stellt die Wett: auf der Thora, dem Gottesdienst Md der Nächstenliebe. Holler als die Erforschung der Lel>re nein die ule Tat. l. 17. — Bestnudlvs ist das Wissen, iveni, es nicht aus der at begründet ist. st. 12. — Was frvnnnt die Weisheit, wenn sie nicht or der Sünde zu schlitzen vermag. 3. Il, -- Einem Baume mit vielen Zweige» und wenig Wiirzelii gleicht, der vieles lveiß und ivenig tut. Prirtft eiu Sturm herein, dann beug! er iliu nieder >>>id ivirst ihn lim. 3. 22. — (•'buhet aber als die Tal iiehr die Gottesfurcht.> 'Wer sie Heiliglümer entiveiht. die Feile veraehiek. leinen Nächsten oifent- Kch beichiml, den Wund Abrahnnis zerstört und die Thora mißdeutet, 1er hat leine» Teil am Feineils, selbst wenn er die Thora lernt und Bof)ltaten übt. 3, i.i. - Tre 1 tironen gibt es, die Krone der Tlzorn. jcS Priesierliiins und des Königinms. Tie Krone eines guten Namens beristrahtt sie alle. 3. 17. :eid nicht ivie die lliicclzte, die dem Herr» nur um des Lohnes lilfoii dienen, sondern tute jene, die i!>rein Herrn dienen ohne Nlicltht ans den Lohn, Tie Ehrfurcht vor Gott walte in euch, I, 3. -- fici lmiiiii n'iv' der Tiger und aniitrebend ivie der Adler, schnell ivie er Hirsch ttnb srnrt ivie der Len, um den Willen deines hinimlischen katcrs zu vollbringen, 3, 23. — Sei eifrig in der Uebmig der »n- Deiiibarslen glgeii Tat und in dem Meiden einer noch so geringen, ände, denn ininberiehbar sind die Folgen. 4, 2. ■ - Wenn du bereist, ihm tue es nicht, um nur dem Hertun»>ien zu genügen, soudern es m ein inbrünstiges Flehen vor Gott... imd zweifle niemals an seiner Jnade. 2. 18. —. Gib Gott von dem deinen, denn alles ist sein: du hd alles, was du hast, st, 8. - Mache Gottes Willen zu dem deinen, |mit er deinen Willen zu dem seinen mache, Unterdrücke deinen illen vor deni seinen, damit er jede» Willen deiner Feinde vor dein »en unterdrücke. 2, 4. — Was bu auch unternimmst, das tue inr , men Gelles. 2, 17. — Jeder Streit mit Gottes Willen ist von eibendem Wert. Feder Sireit um persönliche Tinge stifte! Unheil. 8 Vorbild eines, segensreiche» Streites sind die Schulen Hilles und chanimais, das eines nnheilvollcii Streikes hingegen der persönliche ‘ ist der Potte Korah. 5, 20. —- Jeder im Namen Gottes gestiftete teilt hat Bestand. 4, 14. — Wer den '.Hamen Gottes auch nur heiin- " enliveiht, der entgeht der össentlielfen Strafe nicht, gleichviel ob er fahrlässig oder nmtivillig getan. 4, 5. — Wenn ich nicht für mich p, wer ist für,mich? Wenn ich nur für mich bin. was bin ich? Und chn nicht jetzt, wann denn? I, 14. — Ter Tag ist kurz, der Arbeit gar viel. Tie Arbeiter sind träge, der Lohn ist groß und der Hansr drängt. 2, 20. — Es liegt dir nicht »bi selbst das Werk zu vollen. aber d» hast nicht die Freiheit, dich ihm zu entziehen. 2, 2,1. — Werkmeister ist zuverlässig 'und zahlt dir den Lohn deines Wir- W lene; ooci wird. 2, 2l. SHklt Rüst« dich in. der PorhMe», damit duwürdig werdest, ... V1, ®incn Fürsprecher erwirbt sich,, wer ein gEltliches-Gebvt erfüllt, einen Ankläger, wer eine-schlechte Tat, begeht. D-.e Bnhfertigke.t Mammen mit der guten Tat bilden, einen. Panzer gcgeii das «trafgericht. 4. 13. - Eine Stunde der Buße und-guter Werte huueden ist mehr wert als das ggnze Jensejtch und die Seligkeit einer stunde un Feiheits ist mehr ivert als alle- Freuden, dieses Lebens. '1. 22 - Alles ist vorhergefehen. dennoch, ist die freie Wahl gegeben. Nach Gnade wird die Wett gerichtet, dennschc >vird alles nach dem Ucbergewicht der guten Handlungen enksehieden.. P 19 — Alles wird ans Borg gegeben und ein Netz ist über alles Lebende ausgebreitet. Ter Laden ist osfen, und der Krämer borgt. Das Buch ist ausgeschlagrii, und die Hand schreibt. Wer geliehen haben will, mag, kommen und leihen. Die Selfnldsorderer gehen täglich umher und ziehe,, die Schulden ein. gleiäfviel ob der Schiildner willig ist oder nicht, denn sic habe» eine feste Stütze. Der »cteilsspruch ist ohne- Fehl... :!, 20. -- Als Hillel einft einen Schädel ans dein Wasser schwimmen sah. sprach er: ..Weil du erträntt hast, habe» sie dich ertränkt, und auch die. welche dich ertränkt haben, werden ertränkt imixui." 2, 7. — Triiinlig sei der Mrutcli. dei:u >vas der Sterblichen harrt, ist der Wurm. 4. 4, Bedeute drei Tinge und da wirst nie. in eine Sünde verfalle,!. Bedenke, ivvlfer du lonnnst. u>ol>i» du gehst und vor uu'm dereinst da Nerbenichast abznlegen haben ivirst. Tn kommst von einem verisivilken Tropfe», gelist zu Staub und Geivüriu und ivirst dereim't vor dem König der Könige siede neben müsse». 8, 1. Ter Geborenen harn der Tod und dr-s Todes dir Auferstehung, und der Auieristehiiiig das Gericift vor dem. der Schöpfer und Bildner, Klager. Zeuge und stl.clner nt. vor dein es nieder llurerht noch Bergeisen. ivedee Begünstigung noch Besteclfnng gibt, sind laß dich nicht vom bösen Trieb beschwichtigen. daß das Grab eine Fnituchtsi'tätte für dich sei. Gegen deinen Willen wurd.sr du eri'cliai'ci,. gegen deinen Willen lebst du. gegen deinen 'Willen (viril du sterben. und gegen deinen Willen wirst du Neehenscllasi ableaen itttmen rar dein König der Könige, dein Heiligen, geloln sei er. I. 20. — Traue dir >eib>t nicht bis zuni Tage deines Todes, 2, 3. 0, Uiiierordne dich dem Haupte, >ei naet)siet,rig gegen die Fugend und femme jedernianii jreiindtich entgegen, st. 10; 4.20; I, 15.— Liebe den Frieden und jage ihm und). Liebe die Menschen und leite sie zur Thora. 1, 12. — Tein Haus sei weil geösknet, und die Armen seien deine Hansgeiivssen. l, 3. ~ Manche unterstützen die Aruien. sei'.en es wer nicht gern, daß es auch andere tun, das sind die Eiiettinhiiaet!. 'Andere handeln umgekehrt, das sind die Geizigen. Tie Fremmen geben und wüm'cheii. daß es auch andere tun. Tie Bösen gevai nichts und verleiten mul) die anderen da zu. 3, 0. '»'ein ,it mein und dein ift. dein, das ift Me Gesiminngsnrk der gewöhnlicifen Meiißl:..1 oder gar der Svdomiter. Mein ist dein und dein ist mein, m stiricht der Pöbel. Mein ist dein lind dein ist dein, das isi die Gesiiinmig der Frominen. 'Mein ist mein und dein ist mein, das ift die Gefinnnngsart des Bv'eivichkes. 3. 1:}. - Fede Liebe, die >Ini einer Sache b>'inl>t. verschwindet mit der Sacl>e. Nur die Liebe, die ans nichts bernh!. ist von Tauer, Bestandlos war die lim,lid;; Liebe zwischen Aiiinbli und Tinnar, unvergänglich hingegen die Frcnndichait zlvischen Fn'iiafan und Tavid. 3, >0, - - Tie Ehre deines Nächsten sei dir so viel >ver! wie die eigene, 2. lä. ' i'Ancl,) der Beut! deine- Näcliilen fei dir heilig wie der deine, 2,17. - Bersclfaffedir einen Lehrer, geivinne dir einen Freund und beurteile jeden Menschen nach der glinstigen Seite. 1. 0. - - 'TN'rdanune uieinand. solange du nicht in (einer Lage warst. 2. 3, - Freue dich nicht über die Trübsal deines Feindes, dem Herz frohlotte nicht, iveiiu er gestrauchelt ist. Ter nuoiac tonnte er ,nißiällig sehen und seinen Zorn ans dich Ivendeii. 2. 24, ' B ies mcht. deine» 'Nächsten zu besänskige», lvenn er vom Zorn nbrrivonigk ist. Tröste ihn nicht, solange der Tote vor ihii, liegt, Suche ,!;u '.uiit von seinem Ziele abznbringeu in dem Augenblick, in den, er e-.- getaßr hat. und besuche ihn nicln in der Stunde seiner Erniedrigung, l, 2st. Wahrheit, Gleichheit unü §rieöe - öie Pfeiler öer menschlichen Gesellschaft. 10. Watirlfeil, Gecechtigleii und Friede sind die Pfeiler der menschlichen Gesellschast. I, I>. Sondere diciz nidit von der Gesamtheit ab. 2. 3. — An ivc'in die Menschen Wohlgesallen i,nben, an dem hat auch Gatt 'Wohlgefallen... 3, Ul. -- Welches sit der rechte Weg, den der Mensch erü'älflen sollt Ter, der nicht nur dem. der ihn bei rill, sondern auch den andern Menschen ehrenhast erscheint, 2, i. . Wer sich der Men scheu sren ndlichkri!, der Bescheidenheit und der Genügsamkeit befleißigt, gehört zu den Flingern Abrahams, die Mißgünstigen, lieber' mntigen und Habgierigen hinaegen zu denen Bileams. 3, 28. — Bete für das Wehl der Lbrigkeit. Wen,! die Furcht vor ihr nicht wäre, Ivürde einer den andern lebendig verschlingen. 3, 2. 11. Liebe die 'Arbeit, fliehe die Ehrinrcht und dränge dich nicht zu den Großen. 1. 10. — Seid behutsam im Verkehr mit den. Großen, die den Menschen mir um des eigenen Vorteils ivillen an sich, ziehen; Sie begegnen ihm freundlich, solange ihr Nutzen es heischt, undstehen, ihm nicht bei, wenn er in Nvr gerät. 2. 3. — Wer Prozesse nieidet. der. entgeht der Feindselfiist, dem Raub und dem Meineid. Wer sich bei der Rechtsentscheidung überhebt, ist töricht, srevlrrisch und hochmütig.