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Der Israelit des neunzehnten Jahrhunderts · 1847-11-14 · Heft 46 (14.11.1847) · page 7

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Journal
Der Israelit des neunzehnten Jahrhunderts
Volume
8 (1847)
Issue
Heft 46 (14.11.1847)
Date
1847-11-14
Page
– (sequence 7)
Language
German
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367 neunung Kinder Israels vor. Sie sind von den ersten europäiischen Colonisten dort angetroffen worden. Seit unvordenklichen Zeiten hatten ihre Vorfahren daselbst gelebt. Sie sind ganz verschieden von den in Bombay und der Umgegend lebenden weißen und farbigen Juden, obgleich auch diese die Bücher der Propheten nicht haben und schon seit dem babylonischen Erste daselbst eingewandert find. — Die Nachkommen der 19 Stämme findet man noch in Mittel-, Süd- und Ost-Asien; nicht bloß unter den Nestorianern sondern bis hinunter nach Indien, und bis nach Tibet uns China hinein. Nach den Berichten des Missionar Wolf leben allein in Samarkand 2000 Juden unv 10,000 derselben in Bokhara. K. -rM'-» . . Die rechte Verbreitung der Reform. sSchluß.) Aus dieser ErzählunWueht unwidi von einer bald voMer H^itgenen Ausl den Muskel mit den Knochen verbindet, und nicht mit einer Ader over von eifern Nerven, die ihre Verzweigungen in allen des Körpers bis zur Unsichtbarkeit, nach allen Richtungen forts^ und aussche'idN* zur Unmöglichkeit gehört, die Rede seiner Und dennoch wird sie so gedeutet, daß sie uns den Genuß der Hinterviertel so erschwert, daß er als fast gänzlich verboten scheint. Anincrkung. Menvelsohn wie alte Spätere übersetzen nach Luther, und dieser nach der Septuaginta HttUn “PJ durch Spannader, mit Nerv gleichbedeutend, es ist Grund anzunehmen, daß die damalige Sprache für alle festen Theile des thierischen Körpers, die band- oder federartige Ausdehnung haben, als Sehne, Adern und Nerven sich der Benennung TU bediente, und durch geeignete Beiwörter näher bezeichnet, wie Nerv durch "PI ein Gesiecht von Nerven, Blutgefäße und Saamengänge durch 'N N2 '"M u. s. w. Das Verbot des gesäuerten Brodes am Pasafest, dem eine ungeheuere Theilbarkeit.beigelegt wird, gegen die, die homöopatische Verdünnung des deziliönten Theil eines Granes, noch massenhaft erscheint uud noch viele andere Gegenstände, die nur das Leben erschweren, ohne wahre Gottesfurcht, Tugend und Sittlichkeit zu befördern, können wohlwollenden natur - und menschenkundigen Theologen Stoff genug liefern, um mehrere Jahre das Volk zu belehren, und bei zunehmender Theilnahme könnte dem betreffenden Vorsteher, nach Umständen, ein anständiges Honorar bewilliget werden. D. 7. Mai. So eben kömmt mir der Orient vom 30. April 1818 zu, worin sich ein Aufsatz unter Chifre — r — befindet, der mehr gegen die Person als gegen die Grundsätze des Hrn. Stein—bezüglich auch der Rabbincrvcrsammlung — eifert. Es kann nicht meine Absicht sein, den Grundsätzen unv den gelehrten talmuvischen Citaten, als Idiot entgegen zu treten, vielweniger Dr. Stei n, der wohl Mann genug ist, gegen einen Champion, selbst einem — r — r — r — r sieghaft in Schranken zu erscheinen, zu vertheivigen. Wohl hat der Verfasser Recht daß 'J3 1-28' üb p b]} bülti?' nach min ]W geschrieben wurde, aber ungrammatisch wie unlogisch ist Hin DPH P2JO *6 als Futur zu erklären. Herr Stein hat sein Bekenntniß öffentlich dargelegt, und niemand hat das Recht zu bezweifeln, ob es nach seiner inncrn Ueberzcugung geschehe unv es siebt daher auch dem Publikum das Recht zu, von Gegner die moralische Gewißheit zu verlangen, daß er mit ke und Ehrlichkeit, ohne persönliche Rücksichten seine volle lle- Erzeugung aussprach: daß die betreffende Stelle außer der geam Sinai als Verbot für die Znwre; daß er es möglich hält, eine Körper, wares auch durch noch so viel willkührliche Zersetzung auszuscheiden; daß er seine Ansicht darüber mitthcile, was mit den Hunderttausenden vonPesachopfern geschehen, die des Abends geschlachtet, bis Mitternacht verzehrt sein mußten, wo die ganze Bevölkerung von Jerusalem mit der Ausscheidung der Adern kaum in 8 Tagen zu Sranve gekommen sein würde, wo cs nicht gestattet war die Hinterviertel einem Nichtbeschnittenen zu verkaufen, iruroen diese vergraben, verbrannt, den Hunden vorgeworfen, gehörten diese auch T'UP?? Moses Merrdelsohn an Jacob Hermann Dbereit, Dr. der Philosophie zu Lindau am Bodensee. :l:) Verehrungswürdiger Herr! Sie fragen mich: in welcher Religion ich die größte, die vollkommenste Tugend gegen Gott und Menschen, ohne Schranken am meisten, am vollkommensten real, möglich oder thunlich fände? Ich glaube, in derjenigen, die am meisten duldend ist, in welcher wir das ganze Geschlecht der Menschen mit gleicher Liebe umfassen dürfen. Nichts preßt unser Herz so sehr zusammen, als eine ausschließende Religion. Wenn sie auch nicht zu blutigen Verfolgungen reizt, so erzeugt sie doch einen lieblosen Stolz auf unfern ausschließendcn Werth vor Gott, der unfern tugendhaftesten Trieben eine schiefe Richtung gibt. *) Aus M. Mendelsohn gesammelten Schriften; Leipzig lS-i-i. F. A. Brockhaus.

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