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Der Israelit des neunzehnten Jahrhunderts · 1846-11-22 · Heft 47 (22.11.1846) · page 11

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Journal
Der Israelit des neunzehnten Jahrhunderts
Volume
7 (1846)
Issue
Heft 47 (22.11.1846)
Date
1846-11-22
Page
– (sequence 11)
Language
German
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190 Dr. I. Bergson, Zur Beschneidungsfrage. Eine Berichtigung und Abwehr für den Reform-Verein (vrgl. Orient V. Jahrg. 1841. Nr. 27. Literaturbüitt.) vr. Heß, Erklärung in Bezug auf Beschneidung (in der ersten Rabbinerversammlung zu Braunschwcig.) II. Gegen den Reform-Verein: Die Beschneidung und ihre Gegner von '0 II —w—4 (vgl. Literaturbs, res Orients 1843. Nr. 33 u. 34.) I. Kampf in Halle, Die neuesten Reformbestrebungen in Israel (Literatur-Blatt des Orients 1843, Nr. 39.) S. A. Trier. Rabbiner, Nabbinische Gutachten über die Beschneirung. Franks, a. M., 1844 (als Manuscr. gerruckt.) vr. L. Zu uz in Berlin, Gutachten über die Bcschneivung. Frankfurt a. M. 184'. vr. M. Sachs. Gutachten über den Reform-Verein, (aus der folgenden Zeitschrift.) vr. Z. Frankel, Nachbemerkung des Herausgebers svergl. Zeitschr. für die religiösen Interessen des Judenthums. Erster Jahrgang, 2tes Heft, Mai 1844.) (S. Nappoport, Oberrabdiner in Prag) Die Epoche des Maccabäcrkauipfes und die heutige Zeit. Eine Parallele. Von * (vrgl. Zeitschr. f. d. rel. Interessen d. Judcnthums. Juni 1844.) Vr. Herzfclv, Gutachten über die Beschneidung (Allgemeine Zeitung d. Judenth., von vr. L. Philippson. V1H. Jahrgang, Nr. 27.) vr. Delitzsch in der Zeisschr. für die gesammte lutherische Theologie. Bon Heidelbach und Querike. V. Jahrgang. 2tes Quartathcft. Es mögen hier schließlich noch die Namen derjenigen Rabbinen und Prediger folgen, die ihre Gutachten an das Rabbinat zu Frankfurt a. M. bis zum 1. Januar d. I. eingesandt hatten. Diese sind: Die 4 HH. Adler, in Hannover, Oberndorf, KssilN- -en und Burgprepach; Hr. Aub in München; die 2 HH. VV. Auerbach in Darmstavt und Bonn; die 2HH. Bamherger in Worms und Würzburg; Hr. vr. Bernays in Hamburg; Hr. Cahn in Trier; Hr. Ellinger in Mainz; Hr. Ettlinger in Altona; Hr. vr. Frankel in Dresden; Hr. Frankel in Wi'tzcnhausen; Hr. Felsenstein in Hanau; Hr. Fürst in Heidelberg; Hr. Goldmann in Eschwege; Hr. Grünbaum in Anspach; Hr. Guggenheim in Augsburg; Hr. Horwitz in Wien; die 2 HH. Hirsch in Emden und Luxemburg; Hr. vr. Lcvy in Gießen; Hr. Löwenzaa in Jebenhausen; Hr. Löwenstein in Gailingen; Hr. Prof. Luzzato in Padua; Hr. Prediger vr. Mannheimer in Wien; Hr. Mecklenburg in Königsberg; Hr. Rappoport in Prag; Hr. Rofenberg in Fulda; Hr. Sutro in München; Hr. Schott in Randegg; Hr. Schwarz in Hürben; Hr. Thalheimer in Markstift; Hr. Traub in Mannheim; Hr. vr. Nllmann in Crefeld; Hr. Wassermann in Mühringen; Hr. Drechsler in Schwabach; Hr. Wolf in K penhagen. Dieses sind die 40 in rabbinischen Sinne Botirenden, unter denen ein Professor, ein Prediger und 38 Rabbinen sich befinden. Außerdem haben noch die Herausgeber der jüdischen Zeitschriften, Hr. vr. Philippson, Rabbiner in Magdeburg und Hr. vr. Fürst in Leipzig die Bcschneidungsrrage daselbst in eigenen Aufsätzen besprochen. — Die Srparat-Bota sind eben angegeben. Die LeviratSehe und die erbrechtliche Qualität des Levir. (Bruchstück aus einer recbtsvergleichenden Abhandlung über daS Güterrccht der Ehegatten nach mosaisch-talmuvischem und römischem Recht.) David Honigmann, vr. )«r. utr. Ein Institut, wofür sich in den occiventalischen Rechten kein Analogon finden läßt, ist die unfreiwillige, gesetzliche Schwager¬ oder Leviratsehe des mosaischen Rechts. Schon im patriarchalischen Zeitalter herrscht die Sitte, daß der Schwager die Wittwe seines kinderlos verstorbenen Bruders heirathet, um auf dessen Namen einen Nachkommen zu erzielen.*) Diese Sitte sehen wir im mosaischen Recht zum Gesetz erhoben, und der Zweck der Schwagerehe, das Haus und den Namen des Bruders vor dem Untergange zu bewahren, schien bedeutend genug, um nicht blos daS ausdrückliche Ehehinderniß wegen so naher Affinität**) in einem solchen Falle zu suspenviren, sondern diese Ehe sogar zur Pflicht zw machen.***) Dem höhern politisch-nationalen Interesse, die Stammgüter in der Familie fortzuerwerben und daS Gleichgewicht des Grundbesitzes, nach dem Maßstab der ursprüng. lichen Landesvertheilung aufrecht zu erhalten, mußte nicht bloß die privatrechtliche Freiheit des Individuums sich beugen; auch die mächtige, mit gesetzlichtt^Vtrenge schon ausgerüstete sittliche Abneigung vor Ehen in die nächste Schwägerschast, mußte, jenem *) Genes. 38. 8. **) Levit. 18, 16 und 20, 22. ***) Deuter. 25 5 - 10.

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