Der Israelit des neunzehnten Jahrhunderts
- Journal
- Der Israelit des neunzehnten Jahrhunderts
- Volume
- 7 (1846)
- Issue
- Heft 41 (11.10.1846)
- Date
- 1846-10-11
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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Der Israelit des neunzehnten Jahrhunderts. Eine Wochenschrift für die Kenntnis nnd Reform des israelitischen Lebens. Redigirt und herausgegeben »r. M Heß, Großherzogl. Weimar'schem Land-Rabbinen zu Eisenach. Zu beziehen durch alle Postämter und Buchhandlungen. Preis für den ganzen Jahrgang, ohne das Literaturblatt (von welchem rede Woche ein halber Bogen in groß Quart erscheint) 3 , mit demselben 5 Anzeigen für die gespaltene Zeile 6 Nr. 41. Sonntag den 11. Qetober 1840. VII. Jahrgang. Ueberblick. Haupt-Artikel: Die dritte Versammlung deutscher Rabbiner. — Geschichte des Tages: Berlin: Predigerwähl der Reformgenossenschast. — Warschau: Ein Erlaß ver polnischen Rabbinen. — Aus Churhessen: Der Rabbiner zu F—a. — Aus Würtemberg: Culrus-Rrformen. — Prag: D e Prager Juden. — Magdeburg: Humane Gesinnungen. — Juvenliever von Aug. Janßen: Mahnung; Sonderbar; Rechiiungsablage. — L.terar. An;. Inhalt des Literatur-Blattes: Die Tradition. Von Dr. Elias Grünebaum. (Forts.) Die dritte Versammlung deutscher Rabbiner. Ein vorläufiges Wort zur Verständigung von j»r. Abraham Geiger. Breslau 1846. Unter diesem Titel hat der Präsident der dritten Rabbiner-Versammlung ein Schrifkchen hcrausgegeben, in welchem er die gegen diese, namentlich in den Frankfurter Protest erhobenen Klagen zu widerlegen sucht. Da Geiger, wie es uns scheint, sich hier auf den Standpunkt der Mehrheit jener Versammlung stellt, so ist uns seine Stimme hierüber um so wichtiger, als sie gewissermaßen die geschickt geführte Vertheidigung der Rabhiuep-Versammlung selbst ist. Wir betrachten es däher als eine Pflicht gegen unsre Leser, sie vollstäntig den Spalten unseres Journals einzuverlciben, fühlen uns jedoch im Interesse der Wahrheit nicht minder gedrungen, da wo unsere Ansichten von denen des verehrten Präsidenten abweichen, dieselben in Form von Anmerkungen zu den betreffenden Stellen auszusprechen. Das Schriftchen lautet: „Tie öffentlichen Blätter bringen uns seit einiger Zeit von Frankfurt a. M. aus gehäufte Klagen und Verwahrungen gegen die Beschlüsse der dritten Versammlung deutscher Rabbiner in Betreff des Sabbatds. Ist es auch immer bloß die einzige Gemeinde, von der man diese Klagen vernimmt, und ist es auch bloß ein Theil und, wie es heißt, ein sehr geringer Theil der dortigen Gemeinde, welcher sich an diesen Demonstrationen betheiligt: so hat jedoch diese Gemeinde eine solche Bedeutung in den allgemeinen jüdischen Angelegenheiten, daß ihre Aeußernngen eine Beachtung wobl verdienen. Ueberraschen konnte cs freilich die Versammlung nicht, wenn die Aussprüche, in welchen sie sich über diesen Punkt geei-